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    Nahdsch-ul-Balagha – Pfad der Eloquenz

    • Fatima Özoguz
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    Vorwort zur deutschen Übersetzung[1]

     

     

    Alle Dankbarkeit gebührt dem Herrn der Welten, und Allahs Segnungen und Sein Gruß seien mit dem Propheten Muhammad (s.)[2] und den Reinen seiner Familie, den Ahl-ul-Bait[3] (a.) [4], deren Worte in deutscher Übersetzung vorstellen zu dürfen, Anlass zu noch mehr Dankbarkeit ist.

     

    Nahdsch-ul-Balagha ist eine Sammlung der Predigten, Aussprüche, Ratschläge, Verfügungen, Briefe und Maximen des Befehlshabers der Gläubigen, Ali ibn Abi Talib (a.), dem Cousin und Schwiegersohn des Propheten (s.). Das Werk ist einzigartig in Redekunst und Rhetorik, und behandelt die grundlegenden Themen der islamischen Religion, die Rechtsurteile, die für diese Grundlagen erforderlich sind sowie die politischen Umstände, die zu diesen Urteilen führten. Vieles von dem, was der Prophet des Islam Muhammad (s.) an Imam Ali (a.) vererbt hat, umfasst dieses Werk mit der Faszination des umfangreichen Wissens.

     

    Es informiert aber auch über die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme der damaligen Zeit und der Zukunft und klärt über das Menschenbild des Islam auf. Es erläutert zudem die geschichtlichen Ereignisse und deren Ursachen und Wirkungen. Der Name des Sammelwerks Nahdsch-ul-Balagha setzt sich zusammen aus den Begriffen Weg, Pfad, Methode [nahdsch] und die Eloquenz, die Redekunst, die Rhetorik [al-balagha] und wurde für die deutsche Übersetzung „Pfad der Eloquenz“ genannt.

     

    Das umfangreiche und wertvolle Werk hat Scharif Radhi zusammengetragen und zu einem Buch zusammengefasst. Der erste Teil enthält Imam Alis (a.) Predigten einschließlich einiger Aussprüche und Bittgebete, der zweite Teil vor allem seine Briefe, und der dritte Teil seine Maximen. In der deutschen Ausgabe ist der erste Teil größtenteils in Band 1 enthalten. Der Rest der Predigten[5] sowie der zweite und dritte Teil sind in Band 2 zusammengefasst.

     

    Abu al-Hassan Muhammad, Sohn von[6] Abi Ahmad al-Hussain, der unter dem Namen „Scharif al-Radhi“ oder „Sayyid al-Radhi“ bekannt ist, ist der Sohn von Ahmad al-Hussain ibn Musa ibn Muhammad ibn Musa ibn Ibrahim ibn Imam Musa al-Kadhim (a.)[7]. Er stammt über seine Mutter Fatima auch von Imam Hussain (a.) ab und ist somit sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits ein Sayyid[8]. Er wurde 359 n.d.H.[9] (969/970 n.Chr.) geboren und erreichte in seinem Leben einen recht hohen Grad in Methodik und Literaturwissenschaft. Im Jahr 383 n.d.H. (993) übernahm er die Funktion des Dekan bei den Sayyids in Bagdad.

     

    Sayyid al-Radhi hat zahlreiche Bücher geschrieben wie „Kitab-ul-Mutaschabih fi´l Qur´an (Buch des Mehrdeutigen im Qur´an)“; „Mudschazat-ul-Asar´in-Nabawiyya (Die Spuren der Wunder des Propheten)“, „Talchis-ul-Bayan al-Mudschazat-il Qur´an (Zusammenfassung der Erläuterung der Wunder des Qur´an)“, „Kitab-ul-Chasa´is (Buch der Charakteristiken)“, ein Buch über seinen Vater und drei Bände religiöses Regelwerk [risala][10]. Zudem hatte er auch eine Auswahl der Gedichte und gesammelten Werke von Abu Abdillah Hussain ibn Ahmad ibn Hadschadsch (gest. 391 n.d.H./1000 n.Chr.) herausgegeben. Sein mit Abstand berühmtesten Werk aber ist zweifelsohne Nahdsch-ul-Balagha, in der er die Predigten, Briefe und Aussprüche Imam Alis (a.) sammelte.

     

    Scharif Radhi starb am 6. Muharram 406 n.d.H. (26.6.1015) in Bagdad, und er wurde in seinem Haus in Karch, einem Stadtteil von Bagdad, beigesetzt.[11]

     

    Sayyid al-Radhi besaß reichhaltige Quellen bei der Sammlung der Predigten, Briefe und Maximen Imam Alis (a.). Abu Dscha´far Muhammad ibn Hassan ibn Ali al-Tusi[12] überlieferte, dass der Kufit[13] Zaid ibn Wahab al-Dschuhni bei Versammlungen, Festen und anderen Gelegenheiten die Predigten aufschrieb, die Imam Ali (a.) gehalten hatte. Zaid ibn Wahab war einer der Gefährten Imam Alis (a.) und war in dessen Gefolge, als er nach Nahrawan in den Krieg zog. Al-Tusi hatte diese Schriften von Abu Michnaf Lut ibn Yahya erhalten, dieser von Abu Mansur al-Dschuhni und der wiederum von Zaid ibn Wahab.

     

    Zaid hatte die überlieferten Predigten von Imam Ali (a.) selber gehört. Eine Person namens Hadschar, der Zaid ibn Wahab in der Zeit seiner Unwissenheit [dschahiliyya][14] und im Goldenen Zeitalter[15] kennengelernt, den Propheten (s.) aber nie getroffen hatte, stellte fest, dass er zu den geehrtesten Gefährtennachfolgern [tabi´un][16] gehörte, sich in Kufa niedergelassen hatte und im Jahre 96 n.d.H. (714) starb. Das bedeutet, dass Zaid mehr als hundert Jahre gelebt hat, falls er noch die Zeit vor der Berufung des Propheten (s.) erlebt hatte. Jedenfalls gilt der Zaid aus Kufa als der Erste, der die Predigten Imam Alis (a.) schriftlich gesammelt und dessen Sammlung bis in Sayyid al-Radhis Zeit hinein überliefert wurde. Auch Sunniten betrachten Zaid ibn Wahabi als vertrauenswürdig, und in den Sahih-Büchern[17] gibt es Überlieferungen von ihm.

     

    Ibrahim ibn Hakam ibn Zuhair al-Fazari gehörte ebenfalls zu denen, welche die Predigten des Befehlshabers der Gläubigen (a.) niedergeschrieben haben. Sein Vater Hakam ibn Zuhair hatte die Qur´an-Interpretation [tafsir] von Ismail ibn Abdurrahman al-Suddi[18] überliefert. Obwohl er Schiit war, gibt es keine Qur´an-Interpretation [tafsir], die nicht einiges daraus übernommen hat. Auch in Sahih von Tirmidhi[19] gibt es Überlieferungen von ihm. Hakam ibn Zuhair starb um 180 n.d.H. (796). Sein Sohn Ibrahim hatte ein Buch geschrieben, das die Predigten des Befehlshaber der Gläubigen (a.) enthielt.[20]

     

    Auch Ismail ibn Mihran al-Sukuni hatte die Predigten gesammelt. Er hatte in der Zeit von Imam Dscha´far al-Sadiq (a.)[21] und Imam Ali al-Ridha (a.)[22] gelebt und mit ihnen war er geehrt worden. Er hatte eine Reihe von Büchern geschrieben. In der Zeit hatte er die Predigten Imam Alis (a.) aufgeschrieben, die Ali ibn Hassan ibn Fadhal von ihm überliefert hatte.

     

    Asbagh ibn Nubata war einer der herausragenden Gefährten Imam Alis (a.), der auch die Zeit Imam Hassans (a.) erlebte. Er überlieferte den Regierungsauftrag Imam Alis (a.) an Malik al-Aschtar, als er ihn zum Gouverneur von Ägypten ernannte, und die Vermächtnisse von Muhammad al-Hanafiyya[23]. Die Briefe Imam Alis (a.) an die Ägypter, die mit Malik al-Aschtar geschickt wurden, wurden von dem prominenten Gefährten Imam Alis (a.) Sa´sa´a ibn Suhan überliefert, der mit Imam Ali (a.) in der Kamelschlacht[24] gekämpft hatte.

     

    Auch Salih ibn Abu Hammad Abu al-Chair al-Radhi, der noch die Zeit von Imam Ali al-Naqi al-Hadi (a.)[25] erlebte, hatte ein Buch geschrieben, das die Predigten Imam Alis (a.) enthielt. Auch Abdul-Azim ibn Abdullah ibn Hassan ibn Zaid ibn Imam Hassan, der die Zeit des gleichen Imams erlebte, gehörte zu denen, welche die Predigten sammelten. Abgesehen davon waren noch Ibrahim ibn Muhammad ibn Said al-Thaqafi[26] aus der Familie von Sa´d, des Onkels von Muchtar ibn Abu Ubaida al-Thaqafi, Abdul Aziz ibn Yahya al-Dschaludi al-Basri[27], der ca. zweihundert Bücher geschrieben hat und Hischam ibn Muhammad ibn Sa´ib[28], dessen Vater die Zeit Imam Sadiqs (a.) erlebt hatte, unter denen, welche die Predigten gesammelt haben.

     

    Hischams Vater, der sowohl in den Büchern der Qur´an-Interpretation wie auch in den Überlieferungen vorkommt, hatte auch selber eine Reihe von Büchern über die Geschichte und Abstammung der Ahl-ul-Bait (a.) geschrieben. Abu Ahmad Muhammad ibn Chalid al-Barqi, der in der Zeit von Imam Ali al-Naqi (a.) lebte und „Kitab al-Mahasin (Buch der Schönheiten)“ geschrieben hatte, Muhammad ibn Isa ibn Abdullah ibn Sa´d al-Asch´ari, Muhammad ibn Ahmad al-Dschu´fi, der viele Bücher über die islamische Rechtswissenschaft [fiqh] geschrieben hatte, sie alle hatten Bücher geschrieben, welche die Predigten des Befehlshabers der Gläubigen (a.) enthielten. Davon abgesehen, hat der berühmte Historiker Abu al-Hassan Ali bin Muhammad al-Mada´ini[29], der viele Werke verfasst hat, die nichts mit der Schia zu tun haben, die Predigten des Befehlshabers der Gläubigen (a.) und die Briefe, die dieser an seine Gouverneure geschrieben hatte, in einem Buch zusammengestellt[30].

     

    Zudem wird in den meisten Büchern über Geschichte, über die Sira[31], Kriege und die Familie des Propheten berichtet und Imam Alis (a.) Feldzüge der Kamelschlacht sowie Siffin und Nahrawan[32] erwähnt, und wenn dort von seinem Märtyrertod die Rede ist, wurden seine Worte zu diesem Anlass überliefert. Davon haben außerdem auch Ya´qubi, Tabari und an­dere Geschichtsschreiber in ihren Büchern Zeugnis abgelegt. Mas´udi[33] besaß 480 Predigten von Imam Ali (a.). In „al-Kafi (das Hinreichende)“ von Muhammad ibn Ya´qub al-Kulaini und im Buch von Sulaim ibn Qais al-Halali, der die Zeit von Imam Ali (a.) erlebt und bis in die Zeit von Imam Muhammad al-Baqir[34] (a.) gelebt hatte, kommen auch die Worte Imam Alis (a.) vor.[35]

     

    Wie zu erkennen, standen Sayyid al-Radhi zahlreiche Quellen zur Verfügung, die noch aus der Zeit vor ihm stammten, als er die Predigten, Briefe und Maximen zusammenstellte. Auch die zeitgenössischen Quellen waren mit diesen Quellen, die er gesammelt hatte, zu vergleichen. Sein Bruder Alam al-Huda besaß 80.000 Bücher in seiner Bibliothek. Das Sammelwerk „Mudscham-ul-Buldan (Lexikon der Länder)“ informiert uns darüber, dass diese Bibliothek auf der Welt einzigartig war und ihre gesamten Bücher von Gelehrten geschrieben worden waren.[36]

     

    In der Schahpur-Bibliothek, die im Bagdader Stadtteil Karch für die Schia gegründet wurde, befand sich auch eine stattliche Anzahl von Büchern. Zweifellos gab es in dieser Bibliothek auch Bücher, welche die Predigten Imam Alis (a.) beinhalteten. Aber all diese Bücher fielen dem Brand von 447 n.d.H. (1055 n.Chr.) zum Opfer. Daher war Sayyid al-Radhis Dienst für die Muslime in dieser Hinsicht wahrhaftig sehr groß. Wenn er Nahdsch-ul-Balagha nicht zusammengestellt hätte, dann wären uns diese Predigten, Briefe und Maximen möglicherweise nicht überliefert worden.

     

    Imam Ali (a.) wurden auch einige Predigten zugeschrieben, die nicht in Nahdsch-ul-Balagha vorhanden sind, darunter „al-Lu´lu (die Perlen)“, „al-Iftichar (der Stolz)“, die auch als „Chutba al-Bayyan (Predigt der Erläuterungen)“ bekannt ist, „al-Wasila (das Mittel)“, wie sie denn auch Ibn Schahraschub[37] in seinem „al-Manaqib (die Tugenden)“ erwähnt. In unserem Zeitalter hatte Scheich Hadi aus der Familie von Kaschif al-Ghita[38] die Predigten zusammengestellt und gedruckt, die sich nicht in Nahdsch-ul-Balagha befinden[39]. Zweifellos gibt es noch andere Predigten und Briefe Imam Alis (a.) außer denen, die in Nahdsch-ul-Balagha gesammelt wurden, wie sich ja auch in „Ghurar al-Hikam (Edles der Weisheiten)“ von Amidi Tausende von Imam Alis (a.) kurzen Reden und Maximen befinden. Allerdings sind an manchen Predigten wie etwa „Chutba al-Bayyan (Predigt der Erläuterungen)“ berechtigte Zweifel aufgetreten, dass sie von Imam Ali (a.) stammen, da es dort Worte gibt, die den Glauben derer nähren, die sich in Übertreibung flüchten.[40]

     

    Ibn Abu´l Hadid Abdulhamid[41], der einen weitreichenden Kommentar zu Nahdsch-ul-Balagha geschrieben und in dieser Form ein sehr wertvolles geschichtliches Werk hervorgebracht hat, sagte, dass es an der Authentizität der in Nahdsch-ul-Balagha befindlichen Reden kaum Zweifel geben kann, über die ein bestätigter Konsens [tawatur] besteht. Da die anderen Reden den gleichen Stil und die gleiche Methode aufweisen, sagte er, dass sie mit Sicherheit von Imam Ali (a.) stammten und dass diejenigen, die mit Literatur vertraut sind und deren stilistische Besonderheiten kennen, wie Dichter, Prediger, Schriftsteller, die Gedichte, Predigten und Schriften unterschiedlicher Autoren leicht erkennen und auseinander halten können. Ibn Abu´l Hadid wird in den Erläuterungen zu der vorliegenden Übersetzung oft zitiert.

     

    Ibn Chaschab, der in seiner Zeit ein einzigartiges Wissen über Grammatik, Sprache, Dichtkunst, Qur´an-Auslegung [tafsir], Überlieferung [hadith], Rechtswissenschaft [fiqh], Abstammungslehre und Lesekunst besaß und zudem noch Wissen über Mathematik, Technik und Weisheit, sagte über die Zweifel, die man äußerte, dass Nahdsch-ul-Balagha und die Predigten und Ansprachen von Sayyid al-Radhi selbst stammen könnten statt von Imam Ali (a.): „Wie könnte Sayyid al-Radhi oder irgendjemand anderer diese Fähigkeit haben? Wir haben Sayyid al-Radhis religiöses Regelwerk [risala] gesehen und wir kennen den Prosa-Stil seiner Worte.“ Ibn Abu´l Hadid überliefert von seinem Lehrer Musaddid ibn Schabib, dass Ibn Chaschab die berühmte Predigt „al-Schiqschiqiyya“, welche die dritte Predigt in dem vorliegenden Buch ist, schon in Büchern gesehen hat, die zweihundert Jahre vor Sayyid al-Radhis Geburt geschrieben worden waren.[42]

     

    Wenn einige Leute, ohne irgendeinen Beweis zu haben, behauptet haben, dass diese Worte später erfunden wurden, und sogar, dass es unmöglich sei, dass so viele Predigten auswendig gelernt und niedergeschrieben wurden und nahezu vierhundert Jahre später zu Sayyid al-Radhi gelangt sind, dann taten sie das nur deshalb, weil sie die Besonderheiten der damaligen Araber nicht kannten. Die arabischen Historiker haben die Predigten von Leuten wie etwa Hadschadsch, Sahban oder Wa´il aus vorislamischer Zeit sowie die der Kalifen und Befehlshaber aus der Zeit des Islams wie Chalid ibn Abdullah, Mutasim oder Ziyad überliefert, so dass sie in den Geschichtsbüchern vorhanden sind.

     

    Die Gedichte der Dichter aus vorislamischer Zeit sind seitens der Überlieferer bewahrt und auswendig gelernt und durch ihre Überlieferungen festgelegt worden. Das Bewahren im Gedächtnis war für die Völker, die nicht lesen und schreiben konnten, von großer Bedeutung. Außerdem waren die Araber sehr große Liebhaber von Redekunst und Rhetorik. Es ist eine Tradition bei den Arabern, Reden und Gedichte, die für Redekunst und Rhetorik beispielhaft waren, auswendig zu lernen. Selbst der berühmte Schreiber Abdulhamid, der mit dem letzten Umayyaden-Kalifen Marwan getötet wurde, sagte auf die Frage, wie er in seinen Schriften diese Rhetorik erreicht hatte, dass er von Alis (a.) Predigten siebzig auswendig gelernt und mit ihnen diesen Grad der Rhetorik erreicht habe.

     

    Es wurde bereits dargelegt, dass die Predigten vieler Leute auswendig gelernt und nieder geschrieben wurden, deren Redekunst und Rhetorik mit der des Befehlshabers der Gläubigen (a.) nicht vergleichbar war. Und es ist nicht möglich, dass insbesondere die Predigten einer Persönlichkeit, die so eine herausragende Stellung im Islam hat, nicht auswendig gelernt, überliefert und niedergeschrieben worden sein sollen. Und es gab in der Zeitspanne vor der Zeit Sayyid al-Radhis zahlreiche Menschen, die Imam Alis (a.) Predigten, Briefe und Aussprüche registriert haben.

     

    Es gab auch Leute, die sagten, dass in den Predigten von Nahdsch-ul-Balagha Worte wie „azal (ewig)“ „azaliyyah (Ewigkeit)“ oder „ma´lul (krank, schwach)“ existieren, die in jener Zeit nicht verwendet wurden und daher einem philosophischen Gedanken entsprungen seien, und dass das Vorhandensein dieser Worte darauf hindeute, dass diese Predigten nicht von Imam Ali (a.) stammen würden oder zumindest den Predigten etwas hinzugefügt worden sei. Indessen ist laut den Verfassern von Werken wie „Sihah (die Wahren)“, „Asas-ul-Lughah (Grundlagen der Sprachen)“ oder „Lisan al-Arab (die Sprache der Araber)“ und anderen von beispielsweise das arabische Wort „azal“ vom Begriff „lam yazal“ abgeleitet worden und mit der Zeit sagte man nicht mehr „lam“, stattdessen wurde „azal“ gebraucht. Was die späteren philosophischen Fachausdrücke angeht: Das Wissen Imam Alis (a.) stammte von der „Krone der Schöpfung“ dem Propheten Muhammad (s.), und Imam Ali (a.) war das Tor zu jenem Wissen. Der Prophet (s.) ist durch Allahs Befehl von dem „an Macht Mächtigen [schadid-ul-quwa]“, also von Allah Selbst gelehrt worden[43].

     

    In dieser Hinsicht ist er zum Kern sowohl der Einheit Allahs [tauhid] als auch der Schöpfung vorgedrungen, er war der Erzieher der Welt [murabbi al-alam], die Krone der Schöpfung, er war es, der Ursachen und Wirkungen analysierte und erklärte. Maulana Dschalaladdin Rumi[44] drückte es folgendermaßen aus:

     

    „Der Weg derer, die nach Intuition gehen, ist aus Holz;

    und wenn Holz der Weg ist, dann ist es ein Holzweg“

    Basierte Wissen jedoch nicht auf Intuition, sondern auf Gewissheit [yaqin], dann drückt es Rumi folgendermaßen aus:

    „Lerne von Ali die Läuterung [ichlas] und Werke,

    wisse, dass der Löwe der Wahrheit rein von List und Täuschung ist.

    Denn du bist das Tor zur Stadt des Wissens, oh Ali,

    Denn du bist das Strahlen der Sonne der Langmut,

    Oh Tor der Barmherzigkeit,

    bleibe offen bis in alle Ewigkeit, zu unserer Audienz

    Dessen, Dem keiner gleicht.

    Hinsichtlich Mut bist du der Löwe Gottes,

    Hinsichtlich deiner Tapferkeit, wer weiß schon, wer du bist?“

    Aus diesem Blickwinkel brauchten die Philosophen ihn, nicht er brauchte die Philosophen.

     

    Allerdings ist auch Folgendes anzumerken: Es kann sein, dass in einigen späteren Ausgaben von Nahdsch-ul-Balagha die Predigten gekürzt worden sind. Es ist möglich, dass, wenn jemand abschreibt, er nach seiner eigenen Lust und Laune, wenn er es für nötig hält, einige Sätze nicht schreibt, daher begegnen wir in einigen Ausgaben eines so alten Buches immer Auslassungen und Hinzufügungen. Derartige Sätze haben aber nichts mit Sayyid al-Radhi zu tun, sondern mit späteren Abschriften. So sind beispielsweise die Randbemerkungen in der Druckausgabe von „Schaqaq-i-Nu´maniyya“ von der Istanbuler Universität, die sich zwischen dem türkischen Text befinden, im Vergleich zum Haupttext ziemlich fehlerhaft.

     

    Es kann auch sein, dass sowohl die, welche die Worte auswendig gelernt haben als auch die Schreiber manche Worte verändert haben, nicht in der Bedeutung, aber dass sie diese durch zeitgemäßere Worte ersetzt haben. Selbst die Überlieferer von Überlieferungen [hadith] des Propheten Muhammad (s.) sagen: „Der Prophet hat dies gesagt, oder in Worten ähnlich diesem“. Von den Gefährten [sahaba] des Propheten (s.) und von anderen, die dazu berechtigt waren Überlieferungen aufzuschreiben, wurden Aussagen herausgebracht, in denen eine Überlieferung mit gleicher Bedeutung und gleichem Thema mit unterschiedlichen Worten vorkam. Sayyid al-Radhi erläutert diesen Aspekt in seinem eigenen Vorwort weitergehend. Im Heiligen Qur´an hingegen gibt es diese Unterschiede nicht, abgesehen von Besonderheiten in der Lesart. Und bei allen Muslimen ist der Heilige Qur´an das Buch Allahs, in dem kein Wort verändert, weggelassen oder hinzugefügt wurde.

     

    Ein Teil der Predigten, Vermächtnisse und kurzen Ansprachen in Nahdsch-ul-Balagha wurden in vielen späteren Werken gesondert erläutert und interpretiert. Zu der „Chutba al-Schiqschiqiyya“ gibt es bereits in der Frühzeit allein ins Persische sechzehn Übersetzungen und Kommentare.[45] Imam Alis (a.) Vermächtnis an Imam Hassan (a.) wurden mit ihren Originalen und zwei anderen Vermächtnissen auf Persisch im Jahre 1329 in Istanbul, wiederum auf Persisch mit dem Namen „Hadiyat-ul-Umam“ 1381 in Nadschaf gedruckt. Zu diesem Vermächtnis gibt es abgesehen von mehreren Übersetzungen sechs Erläuterungen. Abu Dscha´far Muhammad ibn Ya´qub al-Kulaini hat dieses Vermächtnis auch überliefert. Und der Regierungsauftrag, den Imam Ali (a.) an Malik al-Aschtar geschrieben hatte, wurde gleich unter mehreren sehr unterschiedlichen Namen herausgebracht[46].

     

    Zu seiner Predigt, die unter dem Namen “Chutba al-Hammam[47]” bekannt ist und von Gottesehrfurcht und den Gottesehrfürchtigen handelt, gibt es mindestens fünfzehn Erläuterungen. Auch die „Chutaba Kaasia[48]“, „Chutba Istischka[49]“, die Predigt über die Erkenntnis Allahs vor der Religion, seine Ansprache beim Begräbnis der gesegneten Fatima (a.) und einige weitere Predigten sind alle einzeln erklärt worden. Einigen dieser Erläuterungen wurden auch Extra-Namen gegeben. Die Zahl der Erläuterungen des gesamten oder des gekürzten Nahdsch-ul-Balagha einschließlich Erklärung der Worte oder auch in Form von öffentlichen Aushängen beträgt aus der frühen Zeit nach dem Erscheinen mehr als siebzig.

     

    Davon abgesehen, gibt es drei Erläuterungen in Gedichtform, siebenunddreißig in Prosaform, vierzig auf Persisch, fünf auf Urdu und eine auf Gudschrati. Zudem hatte der bekannte Dschahiz[50] die Maximen und kurzen Aussprüche des Befehlshabers der Gläubigen (a.) unter dem Namen „Mi´a Kalima“ (Hundert Aussprüche) zusammengefasst. Es wurde von einem Dichter namens Adil aus der Safawiden-Zeit sowie von Muhammad ibn Abu Talib-i-Esterabadi, der in der gleichen Zeitspanne lebte, ins Persische übersetzt. Abu Ali al-Tabrassi bzw. Ali ibn Sayyid Fadhlullah al-Rawandi[51] hat die “Hundert Sprüche” in Kapitel nach alphabetischer Reihenfolge eingeteilt und sie “Nasr al-Leali“ genannt. Dieses Buch wurde 1312 n.d.H. gedruckt. Scheich Abdul-Salam Ahmad, der im 14. Jahrhundert nach der Auswanderung lebte, hatte in seinem „Marak al-Nadschaba fi Qawa´id al-Kitaba“ Sprüche aus „Nasr al-Leali“ verwendet.

     

    Die Predigten und Ansprachen, die Sayyid al-Radhi zusammengestellt hatte, sind an die 233. Teils kamen sie aus verschiedenen Überlieferungen, teils aus Imam Alis (a.) Worten, nachdem er ein Bittgebet, einen Vers aus dem Heiligen Qur´an oder eine Sure[52] gelesen hatte, aus dem Gebet um Regen, und als er die geehrten Gefährten zu guter Moral, Gottesdienst und Gehorsam aufrief, oder aus seinen Worten, mit denen er die in der Schöpfung enthaltene Weisheit und Kraft erklärte. Und das meiste ergänzt einander. Was in einer Predigt erwähnt wird, wird in einer anderen auf eine andere Art und Weise wiederholt.

     

    Auch ins Deutsche haben viele Teile des großen Werkes ihren Weg gefunden. Kleinere Teile wurden bereits sehr früh, größere Teile, wie z.B. die oben erwähnten „Hundert Aussprüche“ in den letzten 30 Jahren ins Deutsche übertragen. Den „Regierungsauftrag Imam Alis an Malik al-Aschtar“ hatte die Botschaft der Islamischen Republik Iran kurz nach der Islamischen Revolution 1979 im Deutschen veröffentlicht. Auch größere Passagen wurden unter eingeweihten Kreisen verteilt, aber sie waren hinsichtlich Übersetzungsqualität nicht hinreichend, da sie zumeist nicht aus dem arabischen Original, sondern aus Übersetzungen (meist aus dem Englischen) ins Deutsche übertragen wurden, worunter die Qualität litt.

     

    Die vorliegende Übersetzung ist nach Kenntnis der Übersetzerin und der Herausgeber die erste vollständige Übersetzung dieses überragenden Werks in die deutsche Sprache und wurde direkt aus dem Arabischen übertragen. Mit zahlreichen Fußnoten und Hinzufügungen in Klammern wird versucht, auch dem im Islam weniger kundigen Leser den Zugang zu dem Text zu ermöglichen. Am Ende einzelner Predigten und Abschnitte erfolgen zudem weitere Erläuterungen, die als solche gekennzeichnet sind und im arabischen Originaltext nicht existieren! Ein Großteil jener Erläuterungen stammt aus einer ausführlich erläuterten englischen Übersetzung[53]. Weitere Erläuterungen wurden für den deutschsprachigen Leser hinzugefügt. In eckigen Klammern werden zudem an geeigneten Stellen arabische Begriffe in deutscher Umschrift hinzugefügt, um mögliche Missverständnisse der Übersetzung zu vermindern.

     

    An der Arbeit haben viele helfende Hände mitgearbeitet, die sich alle in Dankbarkeit der Widmung des Buches anschließen. Gott vergebe, wenn es nicht gelungen ist, die Redekunst Imam Alis (a.) aus dem Arabischen hinreichend eloquent ins Deutsche zu übertragen, da mehr auf Sinn und Inhalt geachtet wurde, und Gott vergebe auch alle anderen Unzulänglichkeiten dieser Arbeit, denn Er ist der Gnadenreiche.

     

    Möge diese Arbeit ein Beitrag zur Weiterentwicklung des Verständnisses für den Islam im deutschsprachigen Raum sein und mögen auch die verehrten Leser Unzulänglichkeiten und Schwächen verzeihen.

     

    Alle Lobpreisung gebührt Allah, Der uns Seine Gnade gewährt hat, diese Übersetzung vorlegen zu dürfen, und wir senden unendliche Grüße und Segenswünsche dem Gesandten der Wahrheit (s.) und seiner gesegneten und reinen Ahl-ul-Bait[54] (a.).

     

     

    Fatima Özoguz

     

     

    [1] Das Vorwort zur deutschen Übersetzung wurde größtenteils aus dem Vorwort der türkischen Übersetzung des bedeutenden türkischen Islamwissenschaftlers Abdülbaki Gölpinarli (1900-1982 n.Chr) – Gott habe ihn selig – übernommen und den deutschen Besonderheiten angepasst bzw. mit erläuternden Fußnoten und einem spezifischen Teil für die deutsche Übersetzung ergänzt.

    [2] Abkürzung für „sallalahu alaihi wa alihi wa-sallam“: Allahs Segnungen und Gruß seien mit ihm und seiner Familie. Sie wird verwendet für den Propheten Muhammad (s.).

    [3] Als Ahl-ul-Bait werden der Prophet (s.), seine Tochter Fatima (a.) sowie die Zwölf Imame (a.) bezeichnet. Erster der zwölf Imame ist Imam Ali (a.).

    [4] Abkürzung für „alaihi salam“ oder „alaiha salam“: Der Friede sei mit ihm/ihr. Sie wird verwendet für die Reinen der Prophetenfamilie (Ahl-ul-Bait).

    [5] Band 1 umfasst die Predigten 1-182. Die Predigten 183-241 erscheinen im zweiten Band.

    [6] Im folgenden Text wird statt dem deutschen Ausdruck „Sohn von“ die arabische Bezeichnung „ibn“ verwendet.

    [7] Imam Musa al-Kadhim (a.) ist der siebte Imam der Zwölf Imame und direkter Nachkomme des Propheten Muhammad (s.).

    [8] Jemand, der direkt vom Propheten Muhammad (s.) abstammt, vgl. dazu „Umdat-tut-Talib fi Ansabi Ali ibn Abi Talib“, Nadschaf, 1337 n.d.H. (1918 n. Chr.), S. 193-200; Muhammad Abduh: „Scharh Nahdsch-ul-Balagha“, Beirut, Druck: Mu´assasat-ul A´lami; M. Abduhs Vorwort, S.6

    [9] Abkürzung für „nach der Hidschra (Auswanderung)“, also gemäß islamischer Zeitrechnung

    [10] Religiöses Regelwerk vergleichbar Katechismen

    [11] Siehe: Hadsch Scheich Abdullah al-Mamaqani: „Tankih-ul-Maqal fi Ahwal al-Ridschal“ Nadschaf, 1352 H, Bd. III, S. 107

    [12] Geboren 460 n.d.H. (1067 n.Chr.)

    [13] Einwohner Kufas im Irak

    [14] Zeit der Unwissenheit ist die vorislamische Zeit. Hier: Bevor Zaid ibn Wahab den Islam angenommen hatte.

    [15] Bezeichnung für die Zeit ab der Gründung des Islamischen Staates durch den Propheten (s.) bis zu seinem Ableben.

    [16] Leute, die erst nach dem Ableben des Propheten (s.) lebten, aber mindestens mit einem seiner Gefährten direkten Kontakt hatten.

    [17] Damit sind die Sammlungen der Überlieferungen [hadith] gemeint, welche Sunniten als authentisch betrachten.

    [18] Gestorben 127 n.d.H. (744 n.Chr.)

    [19] Ein sehr bekanntes sunnitisches Überlieferungswerk

    [20] Siehe dazu: „Tankih“ I, S. 15, bezüglich Ismail ibn Abdurrahman ibn Abi Karima al-Suddi, siehe S. 137 im gleichen Band.

    [21] Der sechste Imam der Zwölf Imame, gestorben 148 n.d.H. (765 n.Chr.)

    [22] Der siebte Imam der Zwölf Imame, gestorben 202 n.d.H. (817 n.Chr.)

    [23] Ein Sohn Imam Alis (a.)

    [24] Die Schlacht erhielt ihren Namen dadurch, dass die Prophetenwitwe Aischa auf einem Kamel sitzend die gegen Imam Ali (a.) aufständischen Truppen mit anführte.

    [25] Der zehnte der Zwölf Imame, gestorben 254 n.d.H. (868 n.Chr.)

    [26] Gestorben 283 n.d.H. (896 n.Chr.)

    [27] Gestorben nach 330 n.d.H (844 n.Chr.)

    [28] Gestorben 260 n.d.H. (873/874 n.Chr.)

    [29] Gestorben 225 n.d.H. (839 n.Chr.)

    [30] Siehe dazu: Ibn al-Nadim: Al-Fihrist, Ägypten, Rahmaniyya, gedruckt 1248; S. 149

    [31] Lebenslauf des Propheten (s.)

    [32] Schauplätze dramatischer Schlachten, über die im Buch ausführlich berichtet wird

    [33] Gestorben 346 n.d.H. (957 n.Chr.)

    [34] Der fünfte Imam der Zwölf Imame, lebte 57-114 n.d.H. (677-733 n.Chr.)

    [35] Zu Sulaim siehe „Tankih“; II. S. 52-55; Ibn Nadim: „Fihrist“, S. 307-308. Zu Kulaini siehe „Tankih“; III, S. 201-202; „Rayhana al-Adab“ von Muhammad Ali Mudarris: Bd. III

    [36] Ägypten, 1323 H. II, Bayan al-Surain, S. 343.

    [37] Gestorben 588 n.d.H. (1192 n.Chr.)

    [38] Einer der bekanntesten schiitischen Gelehrten des 20 Jh. aus dem Libanon

    [39] Siehe Aga Bozorg-i-Tehrani Muhammad Muhsins „Az-Zaria ila Tasanif al-Schia“, VII, Teheran, 329 persische Zeitrechnung, S. 187-193.

    [40] Im Detail siehe Band VII. von „al-Zaria“.

    [41] Gestorben 655 n.d.H. (1275 n.Chr.)

    [42] „Rayhana al-Adab“: Band V, Seite 216-218

    [43] Vgl. Heiliger Qur´an: 53:5

    [44] Großer islamischer Mystiker 1207-1273 n.Chr., begraben in der Stadt Konya (Türkei)

    [45] „Al-Zaria ila Tasnif al-Schia“ IV, Teheran, 1320-1322, S. 99-100, 384, VII, 13292 , S. 203-204; XII; Nadschaf, 1378 H., S. 214-215; XIV, Nadschaf, 1381 / 1961; S. 117-118, 130, 141-142.“ Übersetzung und unsere Erklärung“, VII.

    [46] Die Namen, unter denen der „Regierungsauftrag an Malik al-Aschtar“ herausgebracht wurde, sind u.a.: „Adab al-Muluk“, „Tuhfat al-Muluk“, „Tuhfat al-Sulaimani“, „Dustur al-Hikma“, Unwan al-Riyasa“, „al-Raai wa al-Raiyya“, „Scharh al-Ahd“, „Nasayih al-Muluk“, „Nazm al-Ahd“, „Hidayat al-Husam fi Adscha´ib al-Hidaya wal-Hukkam“, „Tuhfat al-Wali“, „Tardschuma al-Ahd“ „Scharh-i-Ahd-Nameh“, „Asas al-Siyasa fi Ta´sus al-Riyasa“, “Dirasat al-Nahdsch“, „Rumuz al-Amara”.

    [47] Predigt an den Gefährten Imam Alis (a.) mit dem Namen al-Hammam

    [48] Die 192. Predigt, in der deutschen Übersetzung in Band 2. Die Predigt heißt sinngemäß „Die Demütigende“, womit gemeint ist, dass die Überheblichen gedemütigt werden.

    [49] Predigten mit Regengebeten

    [50] Gestorben 225 n.d.H. (869 n.Chr.)

    [51] Gestorben 573 n.d.H. (1178 n.Chr.)

    [52] Der Heilige Qur´an ist in 114 Suren (Kapitel) eingeteilt

    [53] Imam Ali, Nahjul-Balagha, Sermons, Letters and Sayings, Arabic & English, selected and compiled by Sayyid Abu´l Hasan Muhammad ibn al-Husayn ar-Radi al-Musawi, Ansarian Publications, Qum, 17.5.1971

    [54] Die 14 Reinen: Prophet Muhammad (s.), Fatima (a.) und die 12 Imame