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    Nationaltag der Bekämpfung des Imperialismus

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    Der 13. Aban 1358, 4. November 1979 erinnert an drei wichtige Ereignisse, die gemeinsam den Kampf der iranischen Bevölkerung gegen den Imperialismus symbolisieren.

     

    Diese drei historischen Ereignisse sind die Verbannung Imam Chomeinis in die Türkei, das Blutbad, welches das Schah-Regime unter Schülern anrichtete und die Eroberung des Spionagenestes der USA in Teheran durch die Studenten der Linie des Imam.

     

    Der Sieg der Islamischen Revolution und Sturz des Schahs in einem Land, welches als die Frontlinie des Westens gegenüber dem Einfluss des Kommunismus galt war für die USA schwerwiegend. Die islamisch-republikanische Staatsordnung mit ihrer anti-imperialistischen Natur , die aus der Erwachung der iranischen Nation entstanden war, die Einheit der Islamischen Welt forderte und die Unterdrückung ablehnte, war ein ernsthaftes Hindernis für den impeialistischen Machteinfluss .

     

    Dieser Revolutionssieg war ein ernsthaftes Problem für die US-Strategie in der Region zur Wahrung der US- Interessen und Verhinderung des sowjetischen Einflusses, der sich hauptsächlich auf die Wirtschaftsmacht von Saudi Arabien und die Militärmacht von Iran stützte. Cyrus Vance, US-Außenminister unter Präsident Carter hatte   diesbezüglich gesagt, es sei ein schwerer Schlag für die politischen und Sicherheitsinteressen in Südwestasien und im Nahen Osten gewesen, dass Iran nicht mehr zu den Bündnisländen der USA gehörte und in die Hand einer Regierung geraten sei, die nicht der Freund der USA ist.

     

    Die USA haben daher nach dem Revolutionssieg ihre Botschaft zu einem Stützpunkt für Planung und Durchführung von Sabotagen gegen diese Revolution verwandelt, um von dort aus unter diplomatischem Deckmantel ihre Maßnahmen ergreifen zu können, um die junge Islamische Ordnung zu stürzen oder sie auf falsche Bahnen zu bringen. Allerdings waren die Sabotagen der USA nicht auf die Unternehmungen der US-Botschaft in Tehran beschränkt.

     

    Als erstes ordneten sie Wirtschaftssanktion gegen Iran an und sperrten die Guthaben Irans auf inländischen und ausländischen Banken in den USA. Außerdem drangsalierten sie in den USA ansässigene Iraner und sorgten auch außerhalb des Landes für Strafmaßnahmen gegen den Iran, eine Politik, die sie auch heute weiterverfolgen.

     

    Gleich bei Eroberung des Spionagenestes der USA durch die Studenten der Imam- Chomeini- Linie ergriff die US- Regierung weitgehende politische Maßnahmen und begann mit militärischen Drohungen. Sie ließ ihre Kriegsschiffe in den Persischen Golf kommen und gab bekannt sie sei auf einen Iran-Angriff vorbereitet.

     

    Die US-Sondereinheiten haben im Zusammenhang mit diesen Drohungen am Abend des 5. Ordibehescht 1361 ( 24. April 1982) mit einigen Militärhubschraubern und einem voll ausgerüsteten 90-Mann Kommando auf iranischen Boden eingedrungen und landeten in der ostiranischen Tabas-Wüste. Sie wollten in Zusammenarbeit mit den antirevolutionären Gruppen gleichzeitig zwei Orte, wo die US-Spione festgehalten wurden, angreifen, diese befreien und danach wichtiger Zentren Irans bombardieren.

     

    Aber gleich zu Anfang scheiterte ihr Vorhaben kläglich. Es kam ein Sandsturm auf. Fluchtartig mussten sie die Wüste von Tabas verlassen. Sie ließen 9 Leichen und die Trümmer von zerstörten Hubschraubern zurück. Der ehemalige CIA-Agent Miles Copeland und Komplize Roosevelts beim Putsch vom 28 Morad 1332(Sommer 1951) im Iran sagt, das wichtigste Ziel der Offensive von Tabas sei nicht die Befreiung der Geiseln gewesen, sondern ein Militärputsch zwecks Sturz des Iran-Regimes.“

     

    Maßnahmen wie die Einladung des gestürzten Schahs in die USA seitens Jimmy Carter, der Angriff von Tabas, der Noje- Militärputsch und die Unterstützung für die umstürzlerischen Gruppen die gegen die islamische Republik Iran waren, die Bemühungen den Iran international in die Isolation zu treiben und das Land auf die Liste des Bösen zu stellen, waren alles aggressive Maßnahmen der USA gegen Iran, die nach dem Revolutionssieg erfolgten.

     

    Die USA unterstützten außerdem Saddam im Krieg, den er gegen den Iran im September 1980 begann. Dieser 8-jährige Krieg begann gegen Ende der Amtszeit von Carter und dauerte bis in die Reagan-Ära. Die US- Politiker haben diesen Krieg als goldene Gelegenheit bezeichnet, denn es war der erste Krieg in der wichtigen Region des Persischen Golfes und damit einer Region in der es vitale Interessen für die USA gab. Sie hatten viele Gründe, um Iran zu schaden.

     

    Brzeszinski, Sicherheitsberater Carters, gab nach Kriegsbeginn bekannt, die US-Strategie gegenüber der Islamischen Revolution im Iran müsse auf die Stärkung von Regimen, die in der Lage sind, Militäroperationen gegen die iranische Regierung vorzunehmen, achten.

     

    Wähend die USA nach außen hin ihre Unparteiigkeit erklärten ließ der Außenamtssprecher wissen, Unparteiigkeit bedeute nicht Gleichgültigkeit und die USA würden zur Gewährleistung des Erdölflusses gegenüber jeder externen Gefahr ihre Militärkräfte einsetzen.

     

    5 Monate nach Beginn der Saddam-Offensive wurde Ronald Reagan US- Staatspräsident. Er setzte die Politik von Carter fort und gab eine neu außenpolitische Doktrine bekannt. Ziel der neuen US-Politik in den Ländern der sogenannten Dritten Welt war es, Revolutionen und progressive Entwicklungen zu verhindern, ethnische und konfessionelle Konflikte zu schüren und diese Ländern mit ihren Nachbarstaaten in Kriege ohne Sieger zu verwickeln.

     

    Als Mitte 1981 die Beyt-ul-Moqadas-Operation im Juni 1982 zur Rückeroberung von Khorramschahr führte und die irakische Seite geschwächt wurde, mischten sich die USA durch öffentliche Unterstützung des Saddam-Regimes ein. In einem Bericht des US-Senats in dieser Sache hieß es, nachdem Iran 1982 die irakischen Kräfte aus seinem Territorium vertrieben habe, hätte sich die US-Politik geändert und deshalb habe sich die Reagan-Regierung in Besorgnis über den wahrscheinlichen Sieg Irans dem Irak genähert.“