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    Revolutionsführer: Koran als Lösungsweg der Menschheitsprobleme

    Revolutionsführer: Koran als Lösungsweg der Menschheitsprobleme
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    Der Heilige Koran ist Gottes Wort und das heilsame Rezept für die Menschheit.

     

    Durch das Lesen der göttlichen Zeichen wird das Herz von Rost befreit und jeder Vers ist eine Stufe zur Spiritualität. Gemäß Ajatollah Khamenei beginnt das Vertrautwerden mit dieser Himmelsschrift bei der Rezitation, aber er betont, dass es auf das Handeln nach dem Koran ankommt und darauf, dass man das Wissen des Korans kennenlernt. Er sagt: Der Koran soll dazu dienen, dass die Islamische Gesellschaft ihre Pflichten kennt und aus der Ratlosigkeit und der Dunkelheit befreit wird.

     

    Die Koransitzungen und der klangvolle Vortrag aus diesem Buch sind nach Auffassung des Revolutionsoberhauptes einleitende Schritte für die Aneignung des Koranwissens.

    Diese rettende Schrift hat nicht auf alle die gleiche Wirkung und daher ziehen erst die geläuterten Menschen den größten Nutzen aus ihr. Der Koran ist das Buch der Reinen, denn wie Vers 79 der Sure 56 sagt wird er nur von den Gereinigten berührt. Deshalb müssen alle, die aus diesem grenzenlosen Ozean schöpfen wollen sich von der Sünde reinigen. Ajatollah Khamenei sagt: „Wir müssen wie ein Spiegel sein, wenn wir dem Koran gegenübertreten:gereinigt, glänzend und ohne Belag, damit sich der Koran in unserem Herzen widerspiegelt. …“

     

    Wenn jemand innerlich eigensinnig ist und den Koran nicht hören und verstehen will, wird der Klang der Koranrezitation und die Botschaft des Korans keine Wirkung auf ihn haben.

    Jedes Jahr finden Koransitzungen unter Teilnahme des Revolutionsoberhauptes statt. Oft nehmen Gäste aus aller Welt teil und lauschen dem schönen Vortrag der Verse Gottes.

     

    Auf einer diesjährigen Sitzung bezeichnete Ajatollah Khamenei den Koranvortrag als sehr wirksam für die Vertiefung des Glaubens und der Liebe. In einer Überlieferung von Imam Baqer a.s. heisst es : „Ist denn der Islam etwas anderes als Freundschaft und Liebe? “

    Den Koran und den Propheten Gottes (s) und die Edlen aus seinem Hause zu lieben ist Religiösität und Glauben. Diese Liebe verbindet die Herzen der Muslime mit dem Islamischen Wissen.

     

    Ajatollah Khamenei sagt:

    „Wenn ein Volk den Glauben an Gott und den Glauben an den Koran und das Islamwissen mit der Liebe vermengt, kann die schöne Farbe und der feine Duft der Blüte der Liebe, die tiefen Überzeugungen im Leben des Menschen fruchten lassen. Wenn diese Überzeugungen und diese rational begründete Treue mit Liebe und Gefühlen verwoben werden, dann wird die Bühne Schauplatz des koranischen Handelns sein. Die Erfolge werden sich häufen. Das ist es was wir uns wünschen.

     

    Wenn diese Koranzirkel unsere Herzen über die rationale Dimension hinaus auch auf der emotionalen Ebene und durch die Essenz der Liebe dem Koran näherbringen, werden die Hindernisse auf dem Weg der Islamischen Gesellschaft beseitigt werden. Davon bin ich überzeugt.

    Natürlich begnügen wir uns absolut nicht nur mit Gefühlen. Aber ich halte sie für notwendig. Erfreulicherweise gibt es in unserer Gesellschaft und in unserem islamischen Wissen, welches wir von den Ahle Bait (Friede sei mit ihnen) übernommen haben, diesen Gedanken, nämlich dass Vernunft und Gefühl zusammengehören.“

     

    Das Revolutionsoberhaupt ist der Überzeugung, dass die Probleme jeder Gesellschaft durch den Koran gelöst werden, und wenn die Mitglieder einer Gesellschaft über die Koranverse nachdenken, werden sie auch nach dem Koran handeln.

     

    Er sagt:

    „Der Koran schenkt den Kinder Adams die Lösungswege für die Probleme der Menschheit. Dies ist eine koranische Verheißung, und die Erfahrung der Islamischen Ära hat den Beweis dafür geliefert. Je näher wir dem Koran kommen und je mehr das koranische Handeln unter uns zunimmt – sei es in unserem Geiste, sei es bei physisch durchgeführten Handlungen, ob nun auf der individuellen Ebene oder in der Gemeinschaft – desto mehr werden wir uns Wohl und Glück und der Lösung der Schwierigkeiten nähern.“

     

    In einer koranischen Gesellschaft bildet die Gerechtigkeit eine zentrale Achse. In einer solchen Gesellschaft gibt es keine Armut mehr; die menschliche Würde wird gewahrt. Politik, Regierung und das Wirtschaftsleben werden sich nach den koranischen Lehren richten.

    Ajatollah Khamenei ist davon überzeugt, das Größe und Wohlstand, materieller und immaterieller Fortschritt, Moral und Sieg über die Feinde durch ein Handeln nach den Geboten des Korans möglich werden.

     

    Er bezeichnet die Islamische Revolution im Iran unter Anführung von Imam Chomeini als einleitenden Schritt zur Bildung einer koranischen Zivilisation und sagt:

    „Wir beabsichtigen die Herstellung einer Zivilisation, die auf der Geistigkeit beruht, sich auf Gott stützt und auf die göttliche Offenbarung, auf die göttlichen Lehren, auf die Rechtleitung Gottes. Wenn heute die islamischen Völker – und viele islamische Völker sind nun – Gott sei Preis und Dank – erwacht und haben sich erhoben – (wenn diese Völker also) eine solche Zivilisation begründen können, wird die Menschheit zu Glück und Wohl gelangen. Dies ist die Absicht der Islamischen Republik und der Islamischen Revolution. Wir streben eine solche Zivilisation an.“

     

    Er sagt, dass diese Gesellschaft und Zivilisation durch das Handeln nach dem Koran erreichbar ist.

    Das Revolutionsoberhaupt empfiehlt:

    „Wenn ihr mit dem Koran vertraut geworden seid und ihn rezitiert, solltet ihr überall, wo darin eine Anweisung vorkommt, eine Rechtleitung und eine Mahnung steht, als erstes darum bemüht sein, sie in euch selber, in eurem Innersten und im Herzen zu verwurzeln und euer Handeln diesen Dingen anpassen. Wenn ein jeder von uns sich in der Praxis dazu verpflichtet, wird die Gesellschaft weiterkommen und wird sie koranisch werden.

    Der Weg zur idealen koranischen Gesellschaft ist nicht einfach zu begehen, denn die materialistisch Gewaltherrscher bekämpfen ein Handeln nach dem Koran und haben von Anfang an den Muslimen Hindernisse auf den Weg gelegt.

     

    Ajatollah Khamenei ist der Überzeugung, dass die materialistische Einstellung den Menschen gewinnsüchtig macht, von der Spiritualität entfernt und ihn hochmütig Unrecht begehen lässt.

     

    Er sagt:

    „Falls die Einstellung materiell ausgerichtet ist, sich nach dem Gewinn und eigenen Vorteil orientiert und jeder Immaterialität und menschlicher Moral entbehrt, kann es nur zu diesem Resultat kommen, nämlich dass die militärische, politische und informationsdienstliche Macht dafür eingesetzt wird, die Nationen anzuketten. Die westliche Zivilisation hat in diesen letzten Jahrhunderten ihren Höhepunkt erreicht. Aber was hat sie vollbracht? Sie haben die Menschheit ausgebeutet, und die Nationen in Ketten gelegt. Sie haben ihr Wissen ausgenutzt, um die Kulturen der anderen Völker zu vernichten und um sie , und ihre Kultur und ihre Wirtschaft zu unterwerfen.

     

    Ajatollah Khamenei ist der Überzeugung, wenn eine Zivilisation nicht auf der Immaterialtitä ruht wird sie mit Sicherheit nicht der Ethik folgen, Ethik gäbe es im Westen nur in Filmen.

     

    Er sagte weiter:

    „Wenn Sie über die Zustände im 18., 19.und 20. Jahrhundert nach Christus nachlesen und zwar das was die Westler selber zusammengestellt und gesagt haben, und nicht das was ihre Gegner und Feinde schrieben, dann sehen Sie, was sie alles in Ostasien angestellt haben, in Indien und China, und was sie in Afrika und in Amerika verbrochen haben; welches Leid sie über die Menschheit brachten. Welches Inferno sie für die Völker und die Menschen entfachten und wie sie diese dem Feuer preisgaben; nur um zu profitieren, nur um auszubeuten!“

     

    Er verwies auf der jüngsten gemeinsamen Koransitzung darauf dass zurzeit viele Muslime in Myanmar getötet werden und fuhr fort

    „Nehmen wir an es stimmt, was gesagt wird und es liegt an religiösem Fanatismus. Jedenfalls verlieren die verlogenen Verfechter der Menschenrechte kein Wort darüber. Aber die gleichen Leute zeigen Mitgefühl für Tiere. Und die gleichen Leute bauschen etwas auf das Huntertfache auf, wenn in einer Gesellschaft, die von ihnen unabhängig und nicht auf sie angewiesen ist, sich der winzigste Vorwand anbietet. Genau diese Leute hüllen sich in Schweigen gegenüber dem Massaker an vielen unschuldigen, wehrlosen Menschen, Frauen, Männern und Kindern. Sie versuchen dies auch noch zu rechtfertigen.

    So sehen also ihre Menschenrechte aus: Menschenrechte deren Verbindung zur Moral und Immaterialität und zu Gott abgerissen ist. Sie führen als Grund an, dass diese Menschen keine Staatsbürger von Myanmar sind. Nehmen wir an, es sind keine Staatsbürger – was natürlich eine Lüge ist, denn sie leben schon, wie mir berichtet wurde, seit 3 bis 4 Jahrhunderten dort. Müssen sie dann umgebracht werden?! Diese Verhältnisse haben viele Jahre lang in diesem Land und in den benachbarten Ländern für diese Menschen geherrscht und wurden seitens der Westler, und ganz besonders seitens England hervorgerufen.“

     

    In den Augen Ajatollah Khameneis hat die westliche Zivilisation wegen ihrer Trennung von der Immaterialität und der Religion derartig viele und große Verbrechen in der Geschichte gegen die Menschheit durchgeführt und ihr einziges Ziel war dabei der Gewinn und die Herstellung von Absatzmärkten für westliche Handelsware. Aber wenn die muslimischen Völker sich vom Westen unabhängig und von der materiellen Sichtweise des Westens freimachen und sich nur auf den Koran stützen, werden selbst die Palästinenser sich befreien können und die koranische Zivilisation wird den sehnsüchtigen Herzen immer mehr zur Immaterialität und zu den menschlichen Vollkommenheiten verhelfen.

     

    Ajatollah Khamenei sagt: In dieser von der Materialität verseuchten Atmosphäre sollten wir das grenzenlose Meer des Heiligen Koran betreten, damit die Verschmutzungen des weltlichen Lebens fortgewaschen werden und dies ist nur durch ständiges Vertraut-Sein mit diesem Himmelsbuch möglich.

     

     

    Quelle: http://german.irib.ir