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    Sorge um Verbreitung der Angstmache vor dem Islam in Europa

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    25 März 2011

     

    In Moskau sind am Donnerstag Muslime aus ganz Russland zu einem Gedankenaustausch zusammengekommen. An dieser eintägigen Sitzung unter dem Motto „Russland – unser gemeinsames Haus“ nahmen religiöse Vertreter der Muslime aus über 70 Regionen der Russischen Föderation teil. Auch waren islamische Länder, wie Iran, Malaysia, Marokko, Palästina, Algerien, Qatar und die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Länder mit muslimischer Minderheit u.a. die USA und europäische Staaten wie Deutschland, auf der Sitzung vertreten.

     

    In den letzten Jahren haben die Aggitationen gegen die Muslime in Europa noch weiter zugenommen, um die Stellung des Islam auf diesem Kontinent zu zerstören.

     

    Dr. Fuzieh Ale Al Aschmawi, Dozentin für islamische Zivilisation in Genf, sagte über den wahren aber versteckten Grund für die Verbreitung des Phänomens Islamophobie: „Die Unwissenheit über den wahren Islam und dessen Lehren, falsche Annahmen über die islamische Kultur und nicht zu letzt die gesteuerte negative und verzerrte Darstellung von Muslimen in den Medien haben die öffentliche Meinung in den westlichen Ländern zum Ziel genommen.“ Die Verbreitung unwahrer Argumentationen, wie die angebliche Islamisierung Europas durch Muslime habe zur Verbreitung der Islamophobie geführt.

     

    Das Phänomen Angstmache vor dem Islam, die so genannte Islamophobie, hat in den meisten westlichen Ländern, insbesondere nach den Ereignissen vom 11. September 2001 stark zugenommen.

    Die westlichen Medien haben die Gelegenheit ausgenutzt, um zu suggerieren, dass die Muslime weltweit Unruhe stiften wollen.

    Den Muslimen wurde Gewalt und Terrorismus vorgeworfen, so dass die Angst, sich einem Muslim zu nähern unter den westlichen Bürgern verbreitet wurde, da sie glaubten, dass dieser eventuell einen Sprengstoffgürtel tragen und sich und andere in die Luft jagen könnte.

     

    Sadreddin Fazlollah, Vorsitzender der Al Qadir Insitution in Frankreich, sagte hinweisend auf die Folgen des zur Angstmache vor dem Islam in Gang gesetzten Psychokriegs in diesem Land: „Die Muslime sind immer hinsichtlich der Beibehaltung ihrer religiösen Symbole, wie die islamische Bekleidung, Kopftuch oder Burka, dem starken Druck der Öffentlichkeit ausgesetzt.“ Er bezeichnete die Muslime als einen Teil der französischen Gesellschaft. „Leider üben die Medien und die Presse in Frankreich durch Schürung der Islamophobie einen negativen Einfluss auf die öffentliche Meinung in Bezug auf die religiösen Symbole der Muslime aus“, ergänzte er.

     

    Die Muslime in Frankreich machen sechs der insgesamt 65 Millionen Einwohner aus. Damit lebt in Frankreich die größte muslimische Gemeinde Europas. Anstatt durch Einführung besonderer Gesetze die religiösen Differenzen und Auseinandersetzungen zu reduzieren, hat Paris jedoch stets zugelassen, dass die Medien eine giftige Atmosphäre gegen die Muslime verbreiten.

     

    Einige Funktionsträger der Regierung von Präsident Nicolas Sarkozy, die ihre Stellung bei der Bevölkerung verloren haben, greifen den Islam und die Muslime an, um ihre Niederlagen und Misserfolge im In- und Ausland rechtfertigen zu können.

     

    Laut dem Verein „Zivilcourage und Anti-Rassismus Arbeit in Österreich“ (ZARA), ist indes in Österreich die Anzahl muslimischer Frauen, die von Rassisten angriffen werden gestiegen. Auch hätten viele Frauen mit Kopftuch in Österreich Probleme bei einer Stellensuche. Österreich hat eine Einwohnerzeahl von 8,5 Millionen, fünfhunderttausend davon sind Muslime. Weitere Probleme der Frauen mit Kopftuch seien rassistische Artikel unbekannter Personen in sozialen Netzwerken, die für Aufmerksamkeit gesorgt haben.

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/verschiedenes/item/246013-sorge-um-verbreitung-der-angstmache-vor-dem-islam-in-europa