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    Takfiri-Salafismus- Hauptursache für Massaker an Muslimen

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    14 August 2013

     

    Zurzeit wird fast jeden Tag eine Nachricht über Selbstmordattentate in Syrien, Irak, Pakistan oder einigen anderen islamischen Ländern veröffentlicht . Syrien und Irak sind das Hauptziel der Terroristen und am meisten betroffen sind Zivilisten, insbesondere Kinder, Frauen und betagte Menschen.

     

    Vor kurzem haben die Terroristen in Syrien ein grausames Verbrechen verübt. 120 Kinder und über 300 Frauen und alte Menschen wurden in den Tod gerissen. Gleichzeitig mit dieser schrecklichen Nachricht über das Verbrechen an 420 Menschen in Syrien durch die Takfiri-Terroristen, wurden im Internet erschütternde Videoszenen aus Syrien veröffentlicht. Sie zeigten wie Mitglieder der fanatischen Gruppe Al Nusrah drei Männer mit Brennstoff überschütten und verbrennen. Die drei Opfer waren Soldaten und vermutlich syrische Kurden.

     

    Solche und ähnliche grausamen Szenen hat ist im letzten Jahr laufend in Syrien gegeben. Zum Beispiel haben die Terroristen der Al Kaida am 27. Juli im Chan Al Asal-Distrikt von Allepo ein Massaker an 51 Zivilisten verübt. Die Maßnahmen der terroristischen Takfiri-Gruppen haben in den letzten Wochen ebenso im Irak zugenommen. Sie sind nicht ohne Zusammenhang mit den Entwicklungen in Syrien.

     

    Einige regionale und überregionale Staaten konnten noch nicht an die Ziele, die sie mit der Krisenschürung in Syrien zwecks Sturz der syrischen Regierung verfolgen gelangen. Deshalb bedienen sie sich nun der Strategie der Instabilisierung der Lage in Irak und der Ausdehnung der Syrienkrise auf Irak.

     

    Die irakische Bevölkerung hat in den letzten Wochen die blutigsten Tage seit der Besatzung dieses Landes durch die USA im Jahre 2003 erlebt. Seit Julibeginn sind mehr als 700 irakische Bürger bei Terrorangriffen in diesem Land gestorben. Der Juli wurde zum blustigsten Monat im Irak.

     

    Von diesen Angriffen waren Menschen in verschiedenen Städten Iraks wie in Bagdad, Kirkuk und Mosul betroffen. Sie richteten sich sowohl gegen schiitische als auch sunnitische Bevölkerungsgebiete. Die Zwietrachstiftung und Spaltung zwischen der irakischen Bevölkerung ist nämlich das Hauptziel dieser Terroranschläge. Hervorzuheben sind auch die Reaktionen der westlichen angeblich menschenfreundlichen Regierungen und ihrer Verbündeten in der Region gegenüber den Terrorgruppen im Irak und in Syrien.

     

    Der Westen schweigt gegenüber diesen Verbrechen und setzt seine Finanz- und Rüstungshilfen an die Rebellen und die Terroristen in Syrien fort. Der syrische Innenminister hat vor kurzem bei einer Besichtigung des Al Chalidiya-Distriktes der Stadt Homs bekannt gegeben, dass zurzeit Terroristen aus mehr als 80 Ländern nach Syrien geschickt werden.

     

    Die wichtigsten Urheber der Verbrechen in Syrien und der Bombenanschläge in Irak und Pakistan und des Massakers an den Muslimen in den verschiedenen Muslimstaaten sind die Takfiri-Salafisten. Sie verüben entweder im Rahmen der Al-Kaida oder in Zusammenarbeit mit dieser Gruppe ihre Verbrechen oder sie denken zumindest ähnlich wie diese Terrororganisation.

     

    Der Al Kaida wird von den USA vorgeworfen, dass sie der Haupturheber der Angriffe vom 11. September gewesen ist. Die USA begründeten ihren Feldzug in den Nahen Osten mit dem Kampf gegen den Terrorismus und die Zerschlagung der Al Kaida. Aber diese Takfiri-Organisation ist heute zum Fußvolk der USA geworden und dient dazu die Ziele Washingtons und seiner Verbündeten umzusetzen.

     

    Die westlichen Regierungen haben sich bislang die Takfiri-Salafisten , mit der Kaida an der Spitze, auf zweierlei Weise zunutzen gemacht. Auf der einen Seite versuchen sie das wahre Gesicht des Islams, der Frieden und Gerechtigkeit anstrebt, zu zerstören, indem sie die Terrormaßnahmen dieser Gruppen vor Augen führen. Auf der anderen Seite setzen sie durch ihre direkte Unterstützung oder durch Schweigen gegenüber den Terrorakten der Takfiri-Salafisten diese für ihr langfristigne Ziele in der Nahost-Region ein.

     

    Somit ist die Islamische Welt intern mit den Takfiri-Gruppen konfrontiert, welche durch abwegige Deutung der wahren edlen Lehren des Islams eine Spaltung in der Islamischen Gemeinschaft verfolgen. Die Salafisten versuchen ihre Gewalttätigkeiten durch eine oberflächliche, selektive und falsche Deutung des heiligen Korans und der Tradition des Propheten zu rechtfertigen. Sie lassen die Barmherzigkeit und Nachsicht des Propheten – F.s.m.i. außer Acht und schreiben ihm Dinge zu, die absolut nichts mit den Islamischen Lehren zu tun haben. Unterdessen wurde Prophet Mohammad F.s.m.i. unter anderem gerade deshalb ausgesandt, damit er Fanatismus und Geistesstarre beseitigt.

     

    In diesem kurzen Beitrag ist es uns nicht möglich über die Ansichten der Takfiri-Salafisten im Einzelnen darzulegen. Es lässt sich aber zusammengefasst sagen, dass es bei diesen Ansichten darum geht, andersdenkende Muslime als Ungläubige zu exkommunizieren, wobei es angeblich erlaubt ist, ihr Blut zu vergießen. Diese Denkweise der Takfiri-Salafisten ist zum Vorteil der Politik der westlichen Staaten und des Zionismus im Nahen Osten.

     

    Die Islamische Welt wird zugleich von der Politik der westlichen Regierungen bedroht, die eine Spaltung zwischen den muslimischen Ländern und Zersplitterung der Nahostländer in kleinere Staaten beabsichtigen.

     

    Die Takfiri-Salafisten wurden nach der Zunahme des Islamischen Erwachens in der Region wurden aktiv. Die Islamische Bewusstwerdung der Bevölkerung bildet einen Gegensatz zu dem engstirnigen steifen Denkens der fanatischen Salafisten. Die Bewegung der Takfiri-Salafisten gilt in Wahrheit der Bekämpfung der Bewegung des Islamischen Erwachens.

     

    Einige Regionalstaaten insbesondere Saudi Arabien und Katar übernehmen durch Unterstützung der Sicherheitsdienste der USA, Englands und des zionisitischen Regimes eine entscheidende Rolle bei der Aktivierung des Takfiri-Salafismus. Leider haben in allen Muslimstaaten, in denen der radikale Salafismus aktiv wurde, auch Gewalt, Terror, und Meinungsverschiedenheiten zwischen Religionsgruppen zugenommen. Es sind bereits mehrere Tausende unschuldige Muslime Opfer der Terroanschläge und der Gewalttaten der Salafisten geworden.

     

    Die Al Kaida, Taliban und andere ähnliche Salafistengruppen im Irak, Jemen, Ägypten, Tunesien, Algerien, Pakistan, Syrien und weiteren Muslimländern dienen den Amerikanern als Schachfiguren in den muslimischen Ländern. Mit ihren fanatischen Ansichten haben sie das Islambild in der Weltöffentlichkeit verzerrt.

     

    Die US-Regierung und ihre europäischen Verbündeten rechtfertigen ihre islamfeindliche Politik mit Hinweis auf diese Terrormaßnahmen und Gewaltsamkeit der Salafisten und behaupten diese zeige, dass der Islam Fanatismus und Gewalt fördere.

     

    Nach der Besatzung des Iraks im Jahre 2003 durch die Amerikaner haben die Salafisten nicht die Besatzer sondern die Schiiten im Irak ins Visier genommen. Die Saudis in Riad, deren Einfluss auf die Region immer mehr zurückgeht, haben durch finanzielle, politische und militärische Unterstützung der Salafisten versucht, zu verhindern, dass eine starke Regierung in Irak an die Macht kommt und es zu einer Zusammenarbeit und einer friedlichen Co-Existenz der politischen und religiösen Gruppen im Irak kommt.

     

    Unterdessen sieht die US-Regierung , welche nicht an ihre Ziele in Irak gelangte, in den Gewaltakten der Salafisten eine günstige Gelegenheit, um die irakische Regierung unter Druck zu setzen, damit sie den Forderungen des Weißen Hauses nachkommt. Die Takfiri-Salafisten massakrieren in Städten und Dörfern jeden, der nicht mit ihnen zusammenarbeitet. Es spielt für sie keine Rolle ob es sich um Männer, Fauen oder Kinder handelt. Aus Rache enthaupten sie eventuell auch Kinder.

     

    Die Zeitschrift Foreign Police, die dem US-außenpolitischen Ausschuss, einem der einflussreichen strategischen Organe der US-Außengesamtpolitik nahesteht, schrieb : „Viele Experten betrachten zurzeit dieses (salafistischen) Sektierertum als neue Leseart, welche die Regionalpolitik neu schreibt.“

     

    Geneive Abdo, eine Expertin bei Brookings hat in ihrem Bericht geschrieben, die Kluft zwischen Sunniten und Schiiten trete anstelle des größeren Konfliktes zwischen den Muslimen und dem Westen und werde wahrscheinlich die Frage der Besatzung Palästinas als einer der wichtigsten Ursachen für die politische Mobilisierung in der Arabischen Welt verdrängen.“

     

    Solche Analysen zeigen, wessen Politik in der Region die Takfiri-Salafisten mit ihren Terrorakten dienen, wenn sie sich angeblich für den Islam einsetzen!

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/islamfeindliche-schritte