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    …Und Fatimahs Licht – Vorbild für alle Frauen – begann zu erstrahlen – Friede sei mit ihr

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    Große Freude herrscht in den himmlischen Gefilden über Mekka und im Hause der Offenbarung. Die Engel und Paradiesfrauen steigen jubelnd zur Beglückwünschung auf die Erde herab und umringen Chadidscheh, den Vers «فتبارک اللّه احسن الخالقین»So ist Gottes Segen! Er ist der beste Schöpfer (23:14) im Munde.

     

    Die Tore der himmlischen Macht öffnen sich an jenem Abend, und Chadidscheh, die Reine, schenkt dem Propheten seine geliebte Tochter. Die weiße Rose im Garten Ahmads erstrahlt.

     
    Auf tausenden Schalen wird Licht aus den Himmeln auf die Erde herab getragen. Die sieben Himmel sind mit Girlanden aus Anemonen- und Jasminblüten geschmückt. Unter den Engel herrscht großer Jubel. Sie sind verzückt über die gesegnete Ankunft Fatimahs und trunken von ihrem paradiesischen Duft. Fatimah kommt zur Welt: Diese großartige Gottesdienerin, Gemahlin Alis, Mutter Hassan und Husseins, das Kind des Propheten, welches ihm seine Nachkommenschaft schenkt. Sie kommt, um die Erde und die Erdbewohner mit ihrem Licht zum himmlisch-paradiesischen Segen herbeizurufen und wird die Niederwerfungen der Gott-Begeisterten beschämen und die Gebetsnischen angesichts ihrer einmaligen Größe niederfallen lassen. Fatimah kommt, damit das Wort „Frau“ einen tiefen Inhalt erhält. Fatimah!

     

    Ein Tag ist jährlich voller Spiritualität und schöner Erinnerungen: der 20. Dschumada-l thani. Er erinnert an die liebevollen Mütter und treuen Ehefrauen. Dieser Tag wird dank der segensreichen Geburt des großen islamischen Vorbildes Fatimah Zahra Tag der Mutter genannt. Fatimah Zahra a.s. ist die edelste im Blumenbouquet aller Frauen. Sie ist die einzige, deren Vater, deren Gemahl und der selber Unrecht geschah und der der Prophet des Islams (s) den Beinamen Umm Abiha – die Mutter ihres Vaters gab, denn sie war eine Frau, die für ihren Vater wie eine Mutter war.

     

    Das Leben der edlen Zahra (a.s.) war nur kurz bemessen doch angefüllt mit Segen. Diese großartige Dame des Islams ist zum einmaligen Vorbild für alle Frauen der Welt geworden. Sie wuchs in dem Hause der wichtigsten Persönlichkeit des Islams auf – im Hause des geehrten Propheten – und im Hause der zweitwichtigsten islamischen Persönlichkeit – im Hause Alis (a.s.) – zog sie vier Kinder groß und übergab sie der Gesellschaft: die beiden Makellosen Imam Hassan (a.s.) und Imam Hussein (a.s.) und die beiden mutigen und opferbereiten Töchter Zeynab und Umm Kulthum.

     

    Leben und Lebensweise dieser großen Dame des Islam sind so lehrreich und faszinierend, dass jede freiheitliche denkende Frau auf der Welt sie wie eine Heilige lobt. Als Chadischeh Kubra, die Gemahlin des Propheten (s.) sie in der allerersten Muslimfamilie zur Welt brachte, erschallten in den Sphären der Verborgenheit himmlische Gesänge und Lobpreis. Die Thronengel feierten in jener Nacht ihre Geburt mit den Rufen Gott ist größer und Gott sei Dank und Preis und Gott verlieh ihr den Beinamen Kauthar – die Quelle, der Überfluss –, denn sie – Hasrate Zahra (a.s.) ist die Quelle alles Guten auf der Welt.

     

    Und wie schön, dass der Tag, an dem diese große Dame die Welt betrat, auf Initiative des Vaters der Islamischen Republik – Imam Chomeini (Gott habe ihn selig) – zum Tag der Frau und Tag der Mutter ernannt wurde: „ Wenn ein Tag der `Tag der Frau` sein soll, welcher Tag wäre besser und ehrenvoller als der Tag der gesegneten Geburt Fatimah (a.s).“ – der Frau, welche die Ehre des Hauses der Offenbarung ist und wie eine Sonne an der Krone des geliebten Islams erstrahlt.

     

    Die Ernennung eines Tages zum Muttertag gibt es schon seit langem in den Kulturen und unter den verschiedenen Völkern. Jedes Volk war bestrebt einen Tag zu wählen, an dem es den hohen Rang der Mutter würdigt.

     

    In der fruchtbaren Kultur des Islamischen Irans ist am Jahrestag der gesegneten Geburt der hochgeschätzten Dame des Islams, der Tochter des Edlen Mohammad (s.) Muttertag, damit die Frauen und Mütter in diesem Land Glauben, Opferbereitschaft und Liebe von ihr erlernen.

     

    Mütter sind Vorbilder für Oberbereitschaft, Sinnbild der Geduld und Spiegel der Ausdauer. Sie schließen ihr Kind sofort nach seiner Ankunft liebevoll in die Armen, schützen es und formen es in ihrer Obhut heran. Keinen Augenblick vergessen sie es, gestatten sich nicht, es auch nur einen Moment nicht mehr zu beachten. Wie schön ist es doch, wenn wir diese Vorbilder für Geduld und Oberbereitschaft, wenn sie betagt und selber schutzbedürftig geworden sind, liebevoll und barmherzig aufnehmen, ihnen hilfreich unsere Hand reichen und ihren hohen Rang würdigen!

     

    An diesem Tag zur Würdigung der Mutter beten wir zu Gott, dem Einen, und bitten für alle Mütter um Segen, Überfluss und Ehre.

     

    Denk an die Augen, die besorgt auf dich blickten

    Und an die Hände, die dich nachts streichelten

    damit sie deine Schmerzen lindern

    Denk an das Herz, das Wunden erfuhr wegen dir,

    und danke dann Gott auf den Knien

    dass er dir deine Mutter verlieh.

     

    Zum Jahrestag der Geburt des Vorbildes für tiefe Frömmigkeit und Gottesfürchtigkeit , dem lieben, einzig überlebenden Kind des Propheten, das zu den Ahl al-Kisa – den fünf Makellosen unter seinem Umhang gehört – zum Jahrestag der Geburt Fatimah Zahras, Meer des Wissens und Meer der Geduld, Quelle der Keuschheit, die große Geduldige der Reinen, das Bindeglied zwischen Prophetentum und Welayat – dem Führungsauftrag, welches den Baum des Imamats – der Lenkung durch die Unfehlbaren Imame- Früchte tragen ließ, die göttliche Quelle, das Symbol der Selbstaufgabe, das Gedichtsband der Mystik, die Ghasele der Guten, -zum Jahrestag der Geburt dieser Verteidigerin der Welayat und Mutter ihres Vaters – Fatimah Zahra a.s. – sei allen Begeisterten und Wanderern auf dem Weg , den sie ging, gratuliert.