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    Verbrechen der Takfiris und Doppelmoral des Westens

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    26 September 2013 04:25

     

    Je länger die blutige Krise in Syrien andauert, desto deutlicher zeichnet sich die Doppelmoral der angeblichen Menschenfreunde auf der Welt ab.

     
    Die westlichen Regierungen haben großen Lärm in der Politik und den Medien über den angeblichen Einsatz von C-Waffen durch die syrische Regierung gemacht um auf diese Weise ihre Einmischungspolitik in diesem Land zu rechtfertigen.

    Westliche Regierungen und die ihnen nahestehenden Medien sehen dabei großzügig über die schweren Verbrechen der salafistischen Gruppen, die an die Al Kaida angeschlossen sind, hinweg. Wäre nur eines der Verbrechen, welches die Takfiri-Terrorgruppen gegen syrische Bürger begehen, an einem einzigen westlichen Bürger begangen worden, wäre eine große Nachrichtenwelle über diese Tat in Bewegung gesetzt worden.

    Es sind einige Jahre her, dass Irak besetzt wurde. Bei dieser Besetzung und danach sind einige wenige westliche Staatsangehörigen im Irak durch die Salafisten zur Geisel genommen worden und einige von diesen Geiseln wurden auf grausame Weise getötet.

    Die USA haben jedesmal, zur Rechtfertigung der Fortsetzung der Besatzung des Iraks diese Geiselnahmen propagandistisch ausgeschlachtet.

    Nun aber, da die Takfiris, die sich für die einzigen wahren Muslims halten, in Syrien das Vielfache von dem, was Terroristen im Irak verbrochen haben, an Verbrechen begehen, finden diese Untaten so gut wie keinen Widerhall in den westlichen Medien.

    Für dieses doppelwertige Verhalten der westlichen Regierungen bei der Verteidigung der Menschenrechte und der Demokratie können zwei Hauptgründe genannt werden.

    Der erste Grund ist der, dass die westlichen Regierung mit den USA an der Spitze, in den letzten 20 Jahren ihre Einmischungen in verschiedenen Ländern immer unter dem Deckmantel menschenfreundlicher Maßnahmen durchführten und dass westliche Regierungen wie die englische und französische ihre militaristischen Maßnahmen auf diese Weise verteidigt haben.

    Sie begründeten ihre Angriffe zu Boden und aus der Luft auf Afghanistan mit dem Kampf gegen den Terrorismus und besetzten den Irak unter dem Vorwand, dass er wegen Massenvernichtungswaffen eine Gefahr für die ganze Welt sei.

    Sie richten unter Zivilisten in Afghanistan, Pakistan und Jemen mit ihren unbemannten Flugzeugen unter dem Vorwand, den Sitz von Terrorgruppen angreifen zu wollen, ein Blutbad an.

    In Syrien sind die Menschen sowohl Opfer von Terrorgruppen als auch Opfer von westlichen Staaten.

    Die westlichen Regierungen behaupten einerseits nach Demokratie und Rettung der syrischen Bevölkerung aus der Hand von Baschar Assad zu streben und schauen andererseits weg, wenn die Takfiri-Gruppen in Syrien die schrecklichstenVerbrechen verüben. Diese Verbrechen sind so schrecklich, dass jeder Mensch bei ihrem Anblick erschüttert ist.

    Die westlichen Regierungen, die gerne als menschenfreundlich auftreten, zeigen keine Reaktion auf die Verbrechen der Takfiri-Gruppen in Syrien, im Gegenteil, sie unterstützen diese Terrorgruppen politisch, finanziell und militärisch!

    Ohne ihre Unterstützung und die Hilfen ihrer Verbündeten in der Region wie die Türkei und Saudi Arabien und Katar wären die Takfiri-Gruppen gar nicht in der Lage gewesen in den vergangenen anderthalb Jahren gegen die syrischen Regierungskräfte vorzugehen.

    Die meisten, die in Syrien gegen die Regierung kämpfen , kommen gar nicht aus diesem Land. Sie wurden herbeigeholt und in Camps in der Türkei und Jordanien ausgebildet und dann in Form von organisierten Gruppen auf syrisches Territorium geschickt.

    In Wahrheit bilden die westlichen Regierungen die Takfiri-Gruppen für das Massaker an der unschuldigen Bevölkerung von Syrien aus.

    Der Westen gibt einerseits vor, die Menschen in Syrien zu bemitleiden, indem er mit Themen auftischt, wie zum Beispiel dem Vorwurf, dass Syrien chemische Waffen eingesetzt habe , wobei sie nach Genehmigung für einen Militärangriff auf Syrien streben, und auf der anderen Seite haben sie bei den grausamen Massakern an den syrischen Bürgern durch die terroristischen Takfiri-Gruppen die Hand im Spiel.

    Selbstverständlich hat das fanatische und gewalttätige Denken und Vorgehen derTakfiri-Gruppen absolut nichts mit dem Islam zu tun.

    Der Islam ist die Religion der Freundschaft, des Friedens und der Menschenliebe.

    Der Prophet Mohammad (Friede sei mit ihm) ist der Prophet der Barmherzigkeit. Er hat die Muslime immer dazu angespornt menschenfreundlich zu handeln. Es ist bekannt, dass er die Muslime dazu anhielt, mit Kriegsgefangenen gerecht und fair umzugehen.

    Sein Nachfolger Imam Ali a.s. hat kurz vor seinem Tod, nachdem er mit einem vergifteten Säbel schwer verletzt worden war, seinen Söhnen gesagt, den Attentäter fair zu behandeln.

    Wie kann eine Religion, die diese Barmherzigkeit und Nachsicht lehrt, zulassen, dass Kinder und Heranwachsende als Racheakt gegen ihrer Eltern aufgehängt werden. ?

    Es war das freundliche Verhalten des Propheten, das zur raschen Verbreitung des Islams führte.

    Der Prophet ist zu Beginn seiner Mission in Mekka großen Schikanen ausgeliefert gewesen. Zum Beispiel gab es einen Juden, der ihn in Abständen mit Kameleexkrementen bewarf. Als der Prophet nach einiger Zeit nicht mehr von ihm belästigt wurde, fragte er nach ihm. Es hieß dass er krank und bettlägrig geworden war.

    Da suchte ihn der Prophet an seinem Krankenlager auf. Mit diesem großzügigen Verhalten hat der Prophet diesen Juden für den Islam gewonnen und dies war nur einer von vielen Fällen menschenfreundlichen Verhaltens der Großen des Islams. Über diese Beispiele steht in zahlreichen Büchern geschrieben.

    Das Islamverständnis der Takfiri- Gruppen und einiger Salafisten ist absolut abwegig und falsch. Der Islam erlaubt in keinem Fall, dass die Muslime Andersdenkende exkommunizieren und misshandeln und erst recht nicht, dass sie sie töten.

    Im Islam ist der Dschihad nur erlaubt, wenn die Religion, die Ehre und das Territorium der Muslime angegriffen wurde.

    Der Aufruf zum Islam ist Dreh- und Angelpunkt bei der Verbreitung dieser Religion. Nachdem der Prophet des Islams wegen der Verschwörungen der Götzendiener in Mekka keine Chancen mehr sah, die Bevölkerung für den Islam zu gewinnen und ihm der Tod drohte , hat er diese Stadt verlassen und ist nach Yathrib (Medina) gezogen.

    Acht Jahre später kehrte er mit einem großen Heer nach Mekka zurück. Aber entgegen aller Erwartung sprach er die Götzendiener in Mekka von jeder Strafe frei.

    Zum Beispiel wurde das Haus des Anführers der Götzenanbeter, nämlich des Abu Sufiyan als sicherer Ort erklärt.

    Abu Sufayan hatte, als der Prophet den Islam zu verkünden begann, nichts unterlassen um ihn zu zu behindern und zu quälen. Er hatte mehrere Gefechte gegen die Muslime angeführt.

    Beim Uhud-Krieg hatte seine Frau die Brust des Prophetenonkels Hamzeh aufschlitzen lassen und in seine Leber gebissen.

    Aber der Prophet hat bei der Eroberung von Mekka das Haus eines solchen Feindes, der auf diese Weise den Propheten und seine Familie gehasst hat, als sicheren Ort erklärt!

    Wie können die Takfiri-Salafisten angesichts dieser Menschenfreundlichkeit des Propheten des Islams und diesem Vorbild für Barmherzigkeit und Vergebung, behaupten, dass die Überlieferung oder der Koran die großen Verbrechen, die sie in Syrien begehen, erlauben?

    Die westlichen Regierungen nutzen die Verbrechen der Takfiri-Gruppen in Syrien auf verschiedene Weise aus. Über einen Teil dieser Verbrechen berichten sie, um dadurch den Islam als gewaltsam hinzustellen. Gleichzeitig sind sie, ohne Hinweis auf ihre Rolle bei Fortsetzung dieser Verbrechen bestrebt, durch finanzielle und militärische Hilfen an die Takfirigruppen, die syrische Regierung und Bevölkerung in die Zange zu nehmen und die Takfiris dafür zu nutzen, der syrischen Regierung und den Regierungskräften den letzten Rest zu geben.

    Wegen Anhalten der Krise in Syrien und weil die Gegner von Assad nicht gegen die syrische Staatsordnung ankommen, droht der Westen nun unter verschiedenen Vorwänden mit militärischer Einmischung.

    Die USA haben, nachdem das wahre Wesen der Takfiri-Terrorgruppen in Syrien, ans Tageslicht gekommen ist, neue Überlegungen angestellt um einen Krieg zwischen Sunniten und Schiiten anzuzetteln, und die beleidigenden Angriffe auf Heiligkeiten und auf Schiiten sind in diesem Zusammenhang zu sehen.

     

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