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    Verstärkte Aktivitäten gegen Muslime in Frankreich

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    Gemäß Bericht einer islamischen Organisation in Frankreich hat das gewaltsame Vorgehen gegen Muslime und die Islomophobie in diesem Land zugenommen. Das Komitee für den Kampf gegen die Isalmophobie in Frankreich CCIF gab in seinem Bericht bekannt, dass gemäß statistischen Angaben 2012 insgesamt 469 Fälle von islamophobischen Schritten registriert wurden.Davon richteten sich 418 gegen in Frankreich ansässige Muslimininnen.

     
    Bei den jüngsten Fällen kam es zu Aggressionen gegen 4 muslimische Frauen in Umgebung von Paris. Gemäß Bericht verursachten die brutalen Angriffen bei einer der Frauen eine Fehlgeburt.  Die CCIF stellte in ihrem Bericht über die Islamanfeindung in Frankreich fest, unter den jetzigen Bedingungen würde täglich durchschnittlich mindestens eine Person in Fankreich Opfer der Islamanfeindung.

     

    Vor kurzem erklärte auch die Nationale Beratende Menschenrechtskommission in Frankreich in ihrem Jahresbericht dass die Fälle des Rassismus und der Islamanfeindung in Frankreich zugenommen haben. Die stellvertretende Vorsitzende des Komitees für die Bekämpfung von Diskriminierung und Rassismus dieser Kommission, Sabrina Goldman, sagte, die Zeichen für Rassismus hätten in Frankreich zugenommen und das sei besorgniserregend. Im Jahre 2012 sind wir Zeuge einer Zunahme der Fälle von islamischfeindlichen und rassistischen Taten gewesen, sagte sie.

     

    Eine Nichtregierungsorganisation, welche wie Islamophobie Watch die Angstmache vor dem Islam in Frankreich beobachtet, bezifferte in einem Bericht die Fälle der islamfeindlichen Angriffe der ersten drei Monate 2013, die von der Polizei berichtet wurden mit 50. Das waren 10 Fälle mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bannerträger der islamfeindlichen Aktionen in Frankreich sind die Rechtsradikalen in diesem Land. Ihr Hass auf den Islam und die Muslime ist aufgrund der zunehmenden Angstmache vor dem Islam gewachsen und sie haben ihr rassistisches Verhalten gegenüber den Muslimen intensiviert.

     

    Die Front National, ist die größte rechtsradikale Partei in Frankreich, und spielt aktiv eine Rolle bei diesen Entwicklungen. Ihre Vorsitzende Marine Le Pen hat vor kurzem ihre drei Jahre zurückliegenden anti-islamischen Äußerungen wiederholt und ist offensichtlich stolz auf diese Standpunkte. Le Pen hatte es damals mit der Besatzung der Nazis im zweiten Weltkrieg verglichen, dass die Muslime in Frankreich auf der Straße das Gemeinschaftsgebet verrichten.

     

    Im Gefolge dieser Äußerungen hatte der Justizapparat dieses Landes das Europaparlament aufgefordet, die Immunität Frau Le Pens als Parlamentsmitglied aufzuheben, damit sie gesetzlich deswegen verfolgt werden kann. Das EU-Parlament hat die Aufhebung dieser Immunität nach drei Jahren bewilligt, aber die Vorsitzende der Front National hat danach wieder die gleichen anti-islamischen Standpunkte bezogen. Die Muslime bilden in Frankreich die größte Bevölkerungsminderheit. Zugleich ist Frankreich hinsichtlich der Erzeugung von Angst vor dem Islam und der Islambekämpfung den anderen europäischen Ländern voraus.

     

    Die französische Regierung macht selber keine genauen Angaben über die Zahl der Muslime in diesem Land. Gemäß inoffiziellen Statistiken leben in diesem Land circa 6 Millionen Muslime. Obwohl die Muslime in Frankreich circa 10 Prozent der Bevölkerung dieses Landes ausmachen, haben sie noch nicht einmal einen Abgeordneten im Parlament. Sie begegnen jedes Jahr weiteren Einschränkungen hinsichtlich der Befolgung ihrer Religionsgebote.

     

    Frankreich war das erste europäische Land, dass muslimischen Schülerinnen, die das Bekleidungsgebot des Islams beachteten das Betreten von Schulen gesetzlich verboten hat . Nach Verabschiedung dieses Hidschabverbotes in Frankreich begann eine Welle des Hidschabverbotes in anderen europäischen Ländern.

     

    Sarkozy, der ehemalige französische Staatpräsident hat im letzten Jahr seiner Amtsperiode im Rahmen eines weiteren islamfeindlichen Schrittes verboten, dass Frauen mit Gesichtsschleier in der Öffentlichkeit erscheinen. Dieser Schritt des französischen Staatspräsidenten hat weitgehende Reaktionen unter den muslimischen Gemeinschaften in Frankreich und Europa und sogar in politischen und Medienkreisen zur Folge.

     

    Die Zeitung Independent bezeichnet diese Maßnahme als einen beleidigenden Schritt und eine Kriegserklärung an den Islam und schrieb: Seit Jahren rühmt sich Frankreich wegen Beachtung der Religionsfreiheit und Nicht-Einmischung in persönliche Angelegenheiten . Es mischt sich aber jetzt in die kleinsten Privatangelegenheiten des Einzelnen ein und dies hat zur Folge, dass die Muslime von der Regierung Abstand nehmen und sich nicht der laizistischen Politik Europas anpassen.

     

    Die Ablehnung des Islams und der islamischen Gebote ist zu einem wichtigen Propagandathema für die Wahlkampagnen bei den Präsidentschaftswahlen Frankreichs im vergangenen Jahr geworden. Sarkozy war bestrebt, mit anti-islamischen Parolen wie zum Beispiel über seine Besorgnis hinsichtlich Verbreitung von Helal-Nahrung in Frankreich als ein Zeichen für die Verbreitung des Islams ,die Stimmen der Rechtsradikalen für sich zu gewinnen.

     

    Dadurch steuerte er zur Zunahme der Islamophobie und Islamfeindlichkeit in Frankreich und zur Zunahme der Angriffe auf islamische Stätten und die Muslime bei. Einige französischen Unternehmen und Organisationen, die vorher den Muslimen mit Sonderdienstleistungen entgegenkamen, haben diese wieder eingestellt. Die Fluggesellschaft Air-France strich zum Beispiel aus ihrer Speiseliste im Rahmen des flying blue-Programms die Kennzeichnung von Speisen als religionsrechtlich erlaubtes- nämlich Helal-Essen.

     

    Die koscheren Speisen, die aus der Sicht der jüdischen Religion unbedenklich sind, und auch die Speisen für Vegetarier blieben weiterhin auf der Speiseliste gekennzeichnet. Air france hat außerdem vor kurzem einer Frau mit Hidschab aus dem US-Bundesstaat Virginia einen Tag nach ihrer Einstellung wegen Verwendung des Kopftuches wieder gekündigt. Das diskriminierende und rassistische Verhalten gegenüber Muslimen gehört inzwischen zum Alltag in Frankreich und vielen europäischen Ländern.

     

    Die westlichen Politiker erklären die Idee von einer multi-kulturellen Gesellschaft in ihren Ländern für gescheitert und zwingen den Muslimen Einschränkungen hinsichtlich ihrer Lebensart und Bekleidung auf. Als Ausrede argumentieren sie eigenartigerweise, den Terrorismus bekämpfen und die Muslime von radikalen Tendenzen abhalten zu wollen.

     

    Die westlichen Medien versuchen nämlich mit ihrer islamophobischen Propaganda in Europa, den Islam als eine Religion vorzustellen, die Gewalt befürwortet. Zur Untermauerung dieser Propagandapolitik berufen sie sich auf das Vorgehen von Leuten, die im Namen des Islams alle möglich Gewalttaten begehen. Es sind Leute, deren Vorgehen in keiner Weise den maßvollen und gerechten Lehren des Islams entspricht.

     

    Die Gewalt befürwortenden Gruppen mit islamischen Anstrich machen vielleicht ein Prozent der anderthalb Milliarden Muslime auf der Welt aus. Aber die Islamfeinde in Europa und den USA bringen das Verhalten dieser abweichlerichen Leute, die andere Muslime umbringen, weil sie ihren Glauben nicht anerkennen, mit dem Glauben aller Muslime in der Welt in Zusammenhang .

     

    Interessanterweise besteht zwischen diesen gewalttätigen Gruppen, die von den anderen Muslimen getrennt werden müssen, ein naher Zusammenhang mit den westlichen Regierungen,zum Beispiel mit der französischen. Die Islamgegner in Frankreich gehören nämlich zu denjenigen, die gewaltsames und terroristisches Verhalten von Gruppen wie Al Kaida reichlich dafür ausgenutzt haben, den Ansehen des Islams zu schaden.

     

    Bei den letzten Präsidentschaftswahlen hatten die Muslime in Frankreich gehofft , dass bei Machtübernahme eines Sozialisten das diskriminierende und rassistische Verhalten gegen die Muslime zurückgehen wird. Daher haben 90 Prozent der Muslime für Francois Hollande gestimmt.

     

    Nachdem das rassistische Verhalten gegen die Muslime zugenommen hat, traf Hollande sich mit Vertretern von muslimischen Gemeinschaften in dicht bevölkerten Vorstadtgebieten Frankreichs und unterstrich ihnen gegenüber, er werde die rassistischen insbesondere anti-muslimischen Maßnahmen bekämpfen.

     

    Bei einem Blick auf das 14-monatige Arbeitszeugnis von Hollande stellen wir jedoch fest, dass der französische Staatspräsident in Wirklichkeit nichts getan hat, um die Islamanfeindung zu vermindern. Im Gegenteil haben die Einschränkungen für die Muslime zugenommen.

     

    Hollande hat im ersten Jahr seiner Amtszeit ein Komitee zum Schutz des Laizismus gebildet und das Verbot für Hidschab in Kinderkrippen und Sportstätten in Frankreich gebilligt. Diese Entschlüsse verdeutlichen die antiislamische Politik der jetzigen französischen Regierung.

     

    Das Komitee zum Schutz des Laizismus, welches Hollande einrichtete, gilt der Überwachung einer möglichst genauen Befolgung des laizistischen Grundsatzes dieses Landes und dem Verbot von religiösen Symbolen in den Behörden und öffentlichen Zentren. Dies dokumentiert an sich schon die strenge Politik des französischen Staatspräsidenten gegen die Muslime in einem Land, das sich Verfechter der Demokratie und freien Meinungsäußerung nennt.

     

    Statistiken zeigen , dass auch wenn die Sozialisten nicht offiziell ihre Ablehnung der Muslime und des Islams kundgeben , das Ergebnis ihrer Politik nichts anderes ist als zunehmende Islamfeindlichkeit.

     

    Quelle: http://german.irib.ir/radioislam/beitr%C3%A4ge/islamfeindliche-schritte/item/250012-verst%C3%A4rkte-aktivit%C3%A4ten-gegen-muslime-in-frankreich