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    Vom ersten Muharam bis zum letzten Safar

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    Zwei Monate Trauern für Imam Hussein, zwei Monate Herz und Körper in Schwarz gehüllt. Und nun werden die schwarzen Trauerfahnen eingerollt. Nun müssen wir uns verabschieden. Das fällt uns schwer. Die Trauer um dich geht nicht zu Ende, o Hussein. Können wir diesem Märtyrerblut, das die Geschichte durchströmt und ihr Gesicht wahrte in zwei oder ein paar Monaten oder in einigen wenigen Jahren gerecht werden? Selbst in mehreren Jahrhunderten geht das nicht. Nein Hussein! Niemals!

     

    Wir wissen doch, dass dies für Hussein, Sohn der Fatima, nicht reicht. Aber wir vermögen nicht mehr als dies, o Hussein! Wie gering ist unser Weinen und sind unsere Tränen gegenüber dir!

     

    O Gott welche Weisheit steckt dahinter: Wir sind in dem Schmutz und Morast des täglichen Lebens versunken und sollen angemessen für die Männer, Frauen und Kinder trauern, deren Märtyrertod und deren Anwesenheit in Karbala für immer in der Geschichte und bei Gott und in der Geschichte der Freiheit eingetragen steht!

     

    Muharam und Safar gehen zu Ende. Die Banner sind heruntergeholt. Die schwarzen Tücher wurden eingesammelt und ordentlich zusammengelegt für eine andere Zeit. Aber wie ist es mit Hussein und dem Husseinanhänger – Sein? Ist es auf eine bestimmte Zeit begrenzt? Konnte man nur damals vor 14 Jahrhunderten sich der Karawane von Hussein anschließen?

     

    Ja, wir sind am Ende des Monats Safar angelegt und angelangt bei den Trauerfeiern um das Verscheiden des Propheten der Barmherzigkeit und Güte, und angelangt bei dem Jahrestag des Märtyrers, der weit weg von Medina in der Fremde starb.

     

    Heute ist der 28. Safar und am 28. Safar hat der Prophet Gottes die Lippen geschlossen und Gabriel hat sich im himmlischen Reiche in einen Winkel zurückgezogen, denn nun ruht der Leichnam dieses reinen Menschen in der Erde und seine liebe Seele wurde am göttlichen Thron und im ewigen Paradies aufgenommen. Ab nun sind die Tore des Himmels geschlossen. Ab nun kann man nur noch mit dem Sternenlicht des Imamats im Dunkel der Nacht, welches mit dem blutigen Sonnenuntergang am 10. Muharam 61 nach der Hidschra begann, den Weg finden. Bis es dann an der Zeit ist, dass das Schwert des 12. Imams und Führers, der letzte Bote Gottes, dieses Dunkel durchbricht und die Sonne der Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit unsere Blicke erhellt.

     

    Wie soll man diesen reinen Geist und diese Seele, die aus den Himmelsgefilden herbei kommt, beschreiben? Was wir Muslime, die Anhänger des letzten Gottespropheten darüber sagen und schreiben ist von großer Liebe erfüllt aber nicht von viel Wissen begleitet, und was die westlichen und nicht- muslimischen Islamkenner sagen und schreiben geht mit umfassenden Wissen und beschriebenen Blättern der Geschichte, aber ohne ein bisschen Liebe einher. Wo nun können wir die Beschreibung dieses großartigen Menschen finden, welche sowohl von großer Liebe als auch von großem Wissen begleitet ist?

     

    Anlässlich des 28. Safar, an dem sich wieder der bittere Verlust des Erhabenen Propheten Mohammad Mustafa s.a.a.s. und der schmerzliche Märtyrertod seines ältesten Enkels Hassan Mudschtaba (a.s.) – des „Karim“ (Großmütige) der Ahle Beyt – jähren, und anlässlich des Märtyrertodes achtsten Sonne des Imamats, Imam Resa a.s., kondolieren wir dem Besitzer der Zeit (möge er bald kommen) und allen Muslimen auf der Welt.

     

    Quelle: Taghrib.ir