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    Vorwort von Ayatollah Muhammad Baqer al-Sadr zum Gebet

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    Vorwort von Ayatollah Al-`Udhma Al-Sayyed Muhammad Baqer al-Sadr (r.) zum Gebet

     

    Das Gebet stellt die wichtigste gottesdienstliche Handlung im Islam dar und ist die Säule der Religion. In einer reinen Überlieferung über den Gesandten Gottes Muhammad (s.) heißt es, dass das Gebet die Voraussetzung zur Annahme der Taten darstellt und es ist die erste Handlung die zur Rechenschaft gezogen wird. Wenn das Gebet angenommen wird, so werden die anderen religiösen Taten akzeptiert. Wird das Gebet jedoch abgelehnt, so werden alle anderen Taten, abgewiesen und nicht angenommen. Das Gebet ist mit einem Fluss zu vergleichen:

     

    Wenn jemand fünf Mal am Tag in einem Fluss baden würde, fände man Schmutz an seinem Körper?

    So ähnlich verhält es sich mit dem Gebet. Es stellt eine Sühne zu den Sünden dar, die man zwischen den jeweiligen Gebeten begangen hat. Das Gebet reinigt die Seele wie ein Fluss den Körper reinigen würde.

     

    Mu’awiyya Ibn Wahab befragte einst Imam al-Sadiq (a.) über die gottgefälligste und beste Handlung, mit der man seinem Schöpfer nahe kommt. Imam al-Sadiq (a.) antwortete: „Mir ist keine andere Handlung außer dem Gebet bekannt. Du siehst den wahrhaftigen Diener Isaa Ibn Mariam (a.) sagen: „und Er befahl mir Gebet und Zakah, solange ich lebe“ [19:31].

     

    Als der Imam, der Friede sei auf ihn, verstarb, kam Abu Basir zu der Ehefrau des Imams, Umm Hamida, um ihr sein Beileid auszusprechen und ihre Schmerzen zu lindern. Sie weinte und er weinte, woraufhin sie sagte: „O Aba Muhammad, wenn du Abu Abdillah (gem. Imam al-Sadiq) in seinem Sterbebett gesehen hättest, so hättest du etwas Merkwürdiges gesehen. Er öffnete seine Augen und sagte: „Versammelt all meine Familie und die Familien meiner Familie.“ Wir haben niemanden gelassen, außer dass wir ihn zum Sterbebett des Imams geholt haben. Als alle eintrafen, schaute der Imam sie an und sagte:

    „Unsere Fürsprache wird keinem zuteil, der das Gebet auf die leichte Schulter nimmt.“

     

     

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    Quelle: http://www.alhaydari.de/gebet/vorwort/259-vorwort-baqer-sadr.html