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    Wissen ist meine Waffe, Jihad der Feder und des Verstandes (Teil 2)

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    übersetzt von Mariam C.

     

    Gepriesen sei der Herr der Welten, der Schöpfer des Universums und der Menschheit, und der Frieden und der Segen Allahs mögen sich auf den Propheten Muhammad, seiner Familie und seinen rechtschaffenen Gefährten niederlassen.

     

     

    ~ „Das Erlangen von Wissen ist Pflicht für jeden Muslim“ ~

     

    Eine präzise Analyse dieser prophetischen Überlieferung

     

    Zunächst einmal beabsichtigt dieser Ausspruch, dass der Muslim sein Wissen erweitern soll, gleich welche Position er inne hat. Der Prophet Muhammad (ص) betont die obligatorische Notwendigkeit nach Wissen zu streben, Lehrer wie Schüler, Wissende wie Unwissende – egal welchen Wissenstand man erreicht hat, der Mensch bleibt ein Kind, welches in das Erwachsenenalter eintreten möchte.

     

    Der Ausspruch impliziert die Unentlastbarkeit des Muslim, Wissen zu erlangen. Keine Wissenschaft bzw. Wissenschaftsbereich ist an sich schlecht oder unattraktiv, denn Wissen gleicht dem Licht, welches immer begehrenswert ist. Der Grund weshalb einige Wissenschaften als „unattraktiv“ betrachtet werden, ist aufgrund der unerwünschten Konsequenzen, die diese Wissenschaften nach sich ziehen.

     

    Das Wissen, welches für einen Muslim unumgänglich ist zu erstreben, ist das, welche seine Position in der nächsten Welt erhöht, und das, welches ihn Wissen von ihm selbst, seinem Schöpfer, Propheten, Gesandten, „Auserwählten“ (2awliya2), Zeichen Gottes, Auferstehung gibt und was auch immer die Nähe zu Gott schafft oder die Abweichung vom rechten Weg.

     

    Die Ebene des Wissens-Erwerb unterscheidet sich von Person zu Person bezüglich ihrer Talente, Eigenschaften (…). Es bestehen also keine Grenzen beim Wissens-Erwerb. Welche Ebene man auch bei dieser „Mission“ erreichen mag, es ist unabdingbar höhere Stufen des Wissens zu erlangen. (Das ist jedoch von der Kapazität und Geduld des Individuums abhängig.)

     

    ~ Gibt es zwei Arten von Wissen? – „Sakrales Wissen“ und „Profanes Wissen“ ~

     

    In den meisten Versen des Quran und der islamischen Überlieferungen und Quellen, erscheint das Konzept des (3ilm) Wissen in einem vollständigen Rahmen und Sinn, wie durch die folgenden Verse verdeutlicht wird:

    96:5. Den Menschen lehrte, was er nicht wusste

     

    In den frühen Jahren des Islam herrschte eine fundamentale Signifikanz, in der Frage, welcher Typ des Wissen, der Islam fordert; Gibt es eine spezifische Art des Wissens, welche betrachtet werden muss?

     

    Einige bekannte muslimische Gelehrte haben nur die Wissenschaften gepriesen, welche mit der Religion verbunden sind. Andere haben akzentuiert, dass die Gemeinschaft entscheiden muss, welche Bereiche von essentieller Bedeutung sind, um das Gemeinwohl aufrechtzuerhalten. Wir sind der Überzeugung, dass es dort keine Restriktionen bezüglich des Wissenserwerb gibt, und wenn es Einschränkungen gäbe, so hätte unser Prophet diese erwähnt.

     

    Klassifizierungen ziehen Missverständnisse nach sich, so der große und bekannte Märtyrer Professor Murtada Mutahhary. Man würde meinen, profane Wissenschaften wären dem Islam fremd, und dies ist mit der Universalität des Islam nicht vereinbar, wie er richtig hervorgehoben hat. Die Religion, welche von sich behauptet, vollständige Glückseligkeit über die Menschheit zu erweisen. Eine Religion, welche sich als selbst genügend betrachtet, kann sich nicht von Themen entfremden, die eine aktive Rolle einnehmen, um Unabhängigkeit und Wohl, für die islamische Gesellschaft zu gewährleisten.

     

    Nach Ayatollah Mutahhari gilt folgendes:

    Das Verständnis und die Endgültigkeit des Islam als eine Religion betrachtet jedes Feld bzw. jeder Bereich der Wissenschaften, von welche die islamische Gesellschaft profitiert, als einen Teil, eine Facette der „religiösen Wissenschaften.“

    Einige Koranverse und Überlieferungen heben ausdrücklich hervor, dass Wissen nicht nur das Erlernen der islamischen Prinzipien und Regeln bedeutet.

     

    27:15. Und Wir gaben David und Salomo Wissen, und sie sprachen: «Aller Preis gebührt Allah, Der uns erhöht hat über viele Seiner gläubigen Diener.»

    27:16. Salomo ward Davids Erbe, und er sprach: «O ihr Menschen, der Vögel Sprache ist uns gelehrt worden; und alles ward uns beschert. Das ist fürwahr die offenbare Huld.»

     

    Sulayman (ع) betrachtet das Wissen von den Vögeln als eine göttliche Gunst und Segen. Der Prophet (ص) sagte: „Suche das Wissen, und sei es in China!“, denn das Streben nach Wissen ist für den Muslim unumgänglich. „Weisheit ist das verlorene Eigentum des Gläubigen, deswegen, wo auch immer er sie findet, so begehrt er sie mehr als andere.“ Imam Ali (ع) sagte: „ Weisheit ist das verlorene Eigentum des Gläubigen, so suche es, und wenn es auch bei den Polytheisten ist, denn du verdienst es mehr die Weisheit zu besitzen, als sie.“

     

    „Nimm die Weisheit, von wem auch immer sie dir angeboten wird. Achte darauf was gesagt wird, und nicht wer es sagt.“ Diese Überlieferungen betonen, dass das Streben nach Wissen nicht auf die Regeln und Gesetze des Islam beschränkt ist. China zum Beispiel war damals kein Zentrum der Theologie, sondern eher für die Industrie.

     

    Desweiteren ist es klar, dass die islamischen Regeln und Prinzipien von Polytheisten oder Atheisten nicht erlernt werden können. Ein anderer Grund warum das „attraktive“ Wissen nicht nur auf die Wissenschaft der Religion beschränkt ist, ist das Erbe, welches die frühesten islamischen Gelehrten uns hinterlassen haben. Es ist auch gleichzeitig ein Fakt, dass muslimische Gelehrte eine Fackel der Überbringer der Wissenschaften, über viele Jahrzehnte hinweg, darstellten. Die Werke dieser muslimischen Gelehrten und Persönlichkeiten verwendete man in Europa über viele Jahre hinweg als Grundlage für die Wissenschaften, Forschungen und Lehren.

     

    Ein wichtiger Grund warum islamische Gelehrte wissenschaftliches Erbe anderer Nationen miteinander verschmolzen haben, war eben, dass sie keinen Konflikt zwischen den Zielen der Wissenschaft und der Religion sahen.

     

    Weiterhin waren sie davon überzeugt, dass Religion und Wissenschaft darauf zielen, die Einheit der Natur zu demonstrieren, welches tatsächlich Indiz der Einheit ihres Schöpfers darstellt. Infolgedessen wurde die Theologie, Rationalität und Wissenschaften zu einer Disziplin vereint und in theologischen Schulen/Universitäten und Moscheen gelehrt.

     

    Demnach, können wir schlussfolgern, dass das Wort „3ilm“, wie es im Koran und der Sunna erscheint, in seinem allgemeinen Sinn, ohne sie explizit zu den religiösen Studien zu beziehen. Auf dieser Basis können wir sagen, dass der Islam, das Studieren der Fächer, deren Nachteil größer als ihr Nutzen ist, wie z.B. Magie und Hexerei/Glücksspiele verpönt.

     

    Der wichtige Ausspruch des Propheten Muhammad (ع) sollte hier erwähnt werden: „Die besten Bereiche des Wissens sind die, welche Nutzen bringen! O Gott, gebe mir Nutzen durch Wissen, welches Du mir erwiesen hast, lehre mich was auch immer mir nützt, und vergrößere mein Wissen.“

     

    Imam Ali ibn Talib (ع) sagte: „Nichts Gutes bringt das Wissen, welches keinen Nutzen mit sich trägt. Wissen ist zu immens und komplex, als dass jemand die Kapazität besitzt, all diese Bereiche zu studieren. So lernt von jedem Bereich/Wissenschaft den vorteilhaftesten Teil.“

     

    Es gibt keine Differenzen in der Signifikanz des Erlernens religiöser Studien. Daher ist es nicht notwendig, in dieser Hinsicht weiter zu diskutieren. Stattdessen, ist es sinnvoller, sich mit der Signifikanz des Studierens anderer Wissenschaften, aus der Sicht des Koran und der Sunna, zu beschäftigen. Diesbezüglich sollten einige Argumente analysiert werden:

     

    Wenn das Erlernen einer Wissenschaft, eine Prämisse zur Verwirklichung eines islamischen Ziels, wie es die Scharia darstellt, führt, so ist das Streben danach eine Pflicht (wajib), da es eine Erfüllung einer Pflicht ist, die von der Scharia vorgeschrieben wird.
    Zum Beispiel: Das physische Wohl des Individuums stellt in der islamischen Gesellschaft eine hohe Signifikanz dar. So ist das Studieren der Medizin „wajib kifai“ (solange es Muslime gibt, die es erfüllen ist es keine Pflicht für jeden Einzelnen)  für die Muslime insgesamt. Diesbezüglich sind einige der Meinung, dass das Studieren einer spezifischen Wissenschaft von der Bedürftigkeit in der Gesellschaft abhängt.

     

    Es ist offensichtlich, wenn die Muslime sich nur auf das Wissen beschränken, welches schon in anderen Ländern ergründet worden ist, so werden sie niemals imstande sein, die nichtmuslimische Welt durch eigene Wissenschaft und Forschung zu übertreffen.

     

    Die Gesellschaft, die sich der Koran vorstellt, ist eine unabhängige Gesellschaft, geprägt von Würde und Großartigkeit, nicht basierend auf Resignation und Abhängigkeit von Nicht-Muslimen, wie durch diese Worte verdeutlicht wird (4:141):

     

    Die Heuchler belauern euch abwartend. Wenn euch Gott einen Sieg gewährt, sagen sie: „Wir waren doch mit euch!“ Haben die Ungläubigen Erfolg, sagen sie ihnen: „Wir haben euch beschirmt und vor den Gläubigen geschützt.“ Gott wird über euch am Jüngsten Tag richten. Gott läßt gewiß nicht zu, daß die Ungläubigen die Oberhand über die Gläubigen gewinnen.

     

    Um dieses Ziel zu realisieren ist eine kulturelle, politische und ökonomische Unabhängigkeit in der islamischen Gesellschaft erforderlich. Dies wiederum verlangt die Ausbildung von Spezialisten in jedem dieser und anderer Bereiche, sowie die Gründung der nötigen Institutionen und die Versorgung mit dem notwendigen wissenschaftlichen und technischen Material.

     

    Es wird deutlich, dass eines der fundamentalen Gründe bzw. Ursachen für den Verfall islamischer Gesellschaften in der modernen Zeit im mangelnden Interesse an Studium und Forschung seitens der Muslime liegt. Und die darausfolgende Abhängigkeit gegenüber anderer Länder und Gesellschaften.

     

    ~ Ist der Gottesdienst nur auf Fasten und Gebet beschränkt? ~

     

    Ich habe die Dschinn und die Menschen nur erschaffen, damit sie Mich anbeten (51:56).

    Infolgedessen sollte die essentielle Aufgabe darin bestehen, die Nähe Gottes zu erstreben. Alles was nun in diese Richtung führt und diese Konsequenzen nach sich zieht, wird reichlich belohnt.
    Wissen ist demnach nur effektiv, wenn es ein Mittel ist, um göttliches Wissen, Seine Nähe und Zufriedenheit zu erlangen; andererseits ist das Wissen an sich eine „rätselhafte Verhüllung“ (Hijabe Akbar), ganz gleich ob es die Wissenschaft oder die Scharia betrifft. Es ist offensichtlich, dass der Gottesdienst nicht nur auf Gebet und Fasten reduziert ist. Außerdem wird jede „Bewegung“ oder „Tat“ in Richtung des Strebens nach Gotteszufriedenheit und Seiner Nähe als Gottesdienst anerkannt. Eines der wichtigsten Medien, welche dem Menschen in Richtung Gott führt, ist das Wissen bzw. das Streben danach.
    Mithilfe des Wissens kann der Mensch Gottes Nähe erlangen. Und zwar durch verschiedene Wege:

     

    1. Er kann seine Wahrnehmung bezüglich der Zeichen Gottes vergrößern und erweitern. Der Prophet (ص) sagte: „Gott kann durch Wissen gedient werden“, „Das Glück des Dies- und Jenseits liegt in Wissen und das Pech des Dies- und Jenseits liegt in der Unwissenheit.“

     

    2. Er kann produktiv in der Förderung der islamischen Gesellschaft und der Realisierung islamischer Ziele beitragen. Der Prophet (ص) sagte: „Sollte der Tod eine Person, die nach Wissen strebte mit der Absicht den Islam zu beleben, übermannen, so wird sein Rang nur eine Stufe unter den, der Propheten sein.“

     

    3. Er kann die Menschen (recht)leiten. Der Prophet (ص) sagte: „Gott wird meine Nachfolger begünstigen.“ Er wurde gefragt: „Oh Gesandter Gottes, wer sind deine Nachfolger?“ Er antwortete: „Diejenigen, die meine Ahadith (Überlieferungen) (wieder) beleben und sie den Dienern Gottes lehren.“

     

    4. Er kann viele Probleme der Gesellschaft lösen. Hierzu sagte der Prophet: „Alle Menschen sind Gottes Familie. Unter ihnen gibt es welche, die Gott am liebsten hat.  Das sind diejenigen, die sich am nützlichsten für seine Familie erweisen.“

     

    Das Wissen welches gemeint ist, ist das Wissen welches sinnvoll ist, ansonsten hat es keinen Wert. Denn Gott ist das Wahre, und was sie anstatt Seiner anbeten, ist falsch. Gott ist der Allerhöchste, der Allergrößte (31:30).

     

    Wenn ihr ihm (dem Propheten) nicht im Kampf beisteht, wird Gott ihm beistehen. Er hat ihm doch einst beigestanden, als die Ungläubigen ihn (aus seiner Heimatstadt Mekka) vertrieben. Einer von zweien war er alsdann in der Höhle. Seinem Gefährten sagte er: „Sei nicht traurig! Gott ist mit uns.“ Gott sandte innere Ruhe auf ihn herab und stärkte ihn mit unsichtbaren Kräften. Er setzte das Wort der Ungläubigen tief herab. Das Wort Gottes ist das allerhöchste. Gottes Macht und Weisheit sind unermesslich (9:40).

     

    Der Prophet (ص) sagte: „Derjenige, der für jemanden anderes als Gott nach Wissen strebt und sein Ziel ist, jemand anderes als Gott, der wird in der Hölle gehalten.“ Er sagte ferner: „Derjenige, dessen Wissen sich vergrößert, während seine Errettung nicht mit dem (Wissen) Schritt hält, dessen Distanz zu Gott vergrößert sich. (Das Streben nach Wissen und das Streben nach Gottes Zufriedenheit sollten sich die Waage halten)

     

    Wissen, welches dem Menschen auf dem Wege Allahs nicht unterstützt, gleicht einem Esel beladen mit Büchern. Der Märtyrer Dr. Beheshti fasste es treffend zusammen: Irgendein Bereich des Wissens, solange es nicht ein Instrument in den Händen des Taghuts (Nicht-Gott oder Antigott) ist, ist ein Mittel der Erleuchtung, ansonsten kann es auch zu einem Mittel der Fehlleitung werden. Die einzige Bedingung, die dem Streben nach Wissen, seitens des Islam gesetzt wird, ist dass Muslime nützliches Wissen erlangen sollen. Der Prophet (ص) sagte: „Mein Herr, bewahre mich vor unnützlichem Wissen.“ Jedes Wissen, welches dem Menschen hilft seine von Gott bestimmte Rolle in dieser Welt gerecht zu werden, ist nützlich, ansonsten wird es als unnützliches Wissen bestimmt.

     

    Es wurde von Aba Abdillah von seinen Vätern folgendes tradiert: „Einmal kam ein Mann zum Propheten und fragte: „O Gesandter Gottes, was ist Wissen?“ Der edle Prophet (ص) sagte: „Es ist Schweigsamkeit/Ruhe.“ Der Mann fragte: „Und was noch?“ Er antwortete: „Zuhören.“ „Und was noch“, fragte der Mann. „Dann ist es Merken“, antwortete der Prophet. Der Mann beharrte: „Und was noch?“ Der Gesandte antwortete: „Dann sollst du das umsetzen, was du gelernt hast.“ Der Mann sagte: „Und dann, O Gesandter Gottes?.“ Der Prophet antwortete: „Dann, soll man das publizieren, was man gelernt hat.“

     

     

    ~ Einige Quranverse über Wissen ~

     

    Die Engel sprachen: „Gepriesen seiest Du! Wir wissen nur, was Du uns gelehrt hast. Du bist allwissend und unendlich weise.“ 2:32

     

    Ihr Prophet sprach zu ihnen: „Gott hat Saul – Talût – zu eurem König bestimmt. “ Da sagten sie: „Wie kann er unser König werden? Wir haben eher Anspruch auf die Herrschaft als er, da er nicht so viel Besitz hat wie wir. “ Ihr Prophet sprach: „Gott hat ihn vor euch (zum König) auserkoren, weil er über mehr Wissen verfügt und von mächtigerem Körperbau ist. “ Gott gewährt Seine Herrschaft wem Er will. Gottes Huld und Wissen sind unermeßlich. 2:247

     

    Allah – es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen, dem aus Sich Selbst Seienden und Allerhaltenden. Schlummer ergreift Ihn nicht noch Schlaf. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist. Wer ist es, der bei Ihm fürbitten will, es sei denn mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen ist und was hinter ihnen; und sie begreifen nichts von Seinem Wissen, außer was Ihm gefällt. Sein Thron umfaßt die Himmel und die Erde; und ihre Erhaltung beschwert Ihn nicht; und Er ist der Erhabene, der Große. 2:255

     

    Er ist es, Der das Buch zu dir herabgesandt hat; darin sind Verse von entscheidender Bedeutung – sie sind die Grundlage des Buches und andere, die verschiedener Deutung fähig sind. Die aber, in deren Herzen Verderbnis wohnt, suchen gerade jene heraus, die verschiedener Deutung fähig sind, im Trachten nach Zwiespalt und im Trachten nach Deutelei. Doch keiner kennt ihre Deutung als Allah und diejenigen, die fest gegründet im Wissen sind, die sprechen: „Wir glauben daran; das Ganze ist von unserem Herrn“ – und niemand beherzigt es, außer den mit Verständnis Begabten 3,7

     

    Allah bezeugt, in Wahrung der Gerechtigkeit, daß es keinen Gott gibt außer Ihm – ebenso die Engel und jene, die Wissen besitzen; es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen. 3:18

     

     

    Quelle: http://al-shia.de/artikel/wissenistmeinewaffe.htm

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